Marley & ich

Titel: Marley & Ich
Originaltitel: Marley & Me
Autor: John Grogan
Genre: Biografie
Seiten: 352
ISBN: 978-3442463510


Erste Sätze:
Wir waren jung. Wir waren verliebt. Wir genossen die erste wunderbare Zeit der Ehe, wenn man glaubt, dass im Leben alles möglich ist. Die Welt gehörte uns.

Klappentext:
Braune Augen, goldenes Fell und geballte Lebensfreude: Das ist Marley. Seit er als Labradorwelpe zu den Grogans kam, hält er die Familie auf Trab. Seine Liebesbezeugungen sind so stürmisch wie ehrlich, seine Missachtung von Verboten so unbekümmert und folgenreich. Doch Marleys Herz ist unendlich groß und so voller Liebe, dass niemand mehr den frechsten Hund der Welt missen möchte. Die bezaubernde Geschichte von Marley, dem Chaos- Labrador mit unwiderstehlichem Charme, zeigt, was Liebe und Treue für das wahre Lebensgefühl bedeutet.

Inhalt:
Eigentlich wollten die Grogans sich nur ein paar Welpen ansehen, nicht gleich eine Entscheidung fällen, aber wie soll man einen stürmischen kleinen Welpen wiederstehen, der einen schon ausgesucht zu haben scheint. So wird aus dem Besichtigungs- ein Adoptionstermin, die Familie erweitert und trotz Recherchen zu den verschiedenen Hunderassen, konnte sich niemand der Eheleute wirklich vorstellen, was es bedeutet Hundeeltern zu sein. Durch Marley werden ihre Nerven mehr als strapaziert, aber zu guter Letzt ist nur eines klar: Die Liebe eines Hundes ist unendlich.

Rezension:

Das Buch könnte man als Autobiografie von Marley beschreiben, der Leser ist bei der „Adoption“, Pubertät, dem Erwachsensein und der Rente dabei.  Man begleitet die Familie durch die Höhen und Tiefen der Hundeerziehung und lernt auch die unendliche Verzweiflung kennen, wenn man einfach nicht mehr weiß, was man mit dem Hund anstellen soll. Besonders dramatisch fand ich Marleys Panikattacken, wenn ein Gewitter aufzog und er alleine zu Hause war. Dort hat er nämlich alles in kurzer Zeit kurz und klein geschlagen. Die Hilflosigkeit seiner Besitzer hat mich betroffen gemacht, weil auch Beruhigungsmittel nicht wirklich geholfen haben.
Es wird aber nicht nur das Leben mit einem Hund erzählt, sondern auch die Familiengeschichte von John Grogan, die Heirat mit seiner Frau Jenny, sowie die Geburten der drei Kinder spielen im Buch eine große Rolle.

Der Untertitel des Buches lauter „Unser Leben mit dem frechsten Hund der Welt“ und im Klappentext schreibt The New York Times: „Zum Schreien komisch“, weswegen ich mir eine lustige Geschichte erwartet hatte, aber so richtig überzeugt bin ich nicht. Witzig fand ich das Buch selten, vielleicht mit der einen oder anderen Ausnahme, wenn Marley zum Beispiel aus der Hundeschule fliegt, oder zum Müllverwerter wird. Der Rest ist schön geschrieben, berührte mich allerdings nie. Es fehlten mir die Emotionen im Buch, zwar wurden gefühlsbetonte Situationen erwähnt, diese erreichten mich einfach nie. Waren so seicht und oberflächig geschrieben, dass meine Gefühle dadurch nicht berührt wurden. Manchmal fand ich das Ganze auch einfach nur schrecklich langweilig, weil die Geschichte so zäh dahinlief, einfach keine fesselnden Momente hatte.

Fazit:
Einige Situationen werden Hundebesitzer durchaus bekannt vor kommen, was aber nicht dabei hilft, Humor und Gefühle in der Geschichte zu finden.

Trailer der Verfilmung:

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