Die verborgene Stadt – Das Opfer

Titel: Die verborgene Stadt – Das Opfer
Originaltitel: Knight Commander – The Secret City 2
Autor: Vadim Panov
Genre: Fantasy
Seiten: 576
ISBN: 978-3453527157

Erste Sätze:
Dieser Vertrag ist unverbrüchlich.
Dieser Vertrag ist ewig.
…kraft des Willens der Herrscherhäuser verbieten wir von nun ab und für alle Zeit unter Androhung von Tod und Verdammung all jene Zauber, die imstande sind, die Welt zu vernichten, oder deren Wirkung unabsehbar ist oder…
… somit seien die folgenen Zauber mit dem Verbote velegt: das Herzblut der Erde, der Ruf des Teufels, die Sanduhr, das Traumarkan..
… die Erinnerung an jene Zauber soll für immer ausgelöscht sein und jegliches Wissen darüber ist in einem gesonderten Schriftwerk zu verwahren – im Buch der verbotenen Zauber, von dem jedes Herrscherhaus ein Exemplar erhält, das mit den Siegeln aller Herrscherhäuser verschlossen wird.

Klappentext:
Seit ewigen Zeiten existiert neben unserer Wirklichkeit eine andere, verborgene Welt. Eine Welt, in die sich die magischen Geschöpfe nach Jahrhunderten der Verfolgung durch die Menschen zurückgezogen haben.
Dieser geheime Ort nennt sich „Die verborgene Stadt“.
Doch nun ist er nicht mehr geheim…

Inhalt:
Ein neuer Fall beschäftigt den Sonderermittler Kornilow von der Moskauer Polizei. Ein perfider Serienmörder scheint die Stadt unsicher zu machen, alle Opfer weißen nämlich deutliche Merkmale auf: sie sind nackt, haben ein Brandzeichen auf der Stirn und ihnen fehlt die linke Hand.
Der Täter schlug in kürzester Zeit schon 19-mal zu, wobei nicht nur in Moskau, sondern weltweit, weshalb Kornilow schnell klar wird, dass es sich bei dem Mörder um jemanden aus der verborgenen Stadt handeln muss, der durch Ritualmorde versucht einen verbotenen Zauber durchzuführen.
Ein besonderes Opfer fehlt den Täter allerdings noch: Olga. Durch eine Berechnung des Geburtsdatum, der Geburtszeit und einer gewissen Sternenkonstellation, wurde sie als Person, die zur Vollendung des Zaubers benötigt wird, auserwählt.
Für Konrilow bedeutet das Ganze, dass er wieder in der verbotenen Stadt ermitteln muss, um die junge Frau zu schützen. Wobei er auch dieses Mal nicht alleine dasteht und Unterstützung vom Dunklen Hof erhält.

Meine Meinung:
Der zweite Teil der verborgenen Stadt „ Das Opfer“ steht dem ersten in nichts nach. Dieses Mal gilt es einen Zauberer zu stoppen der ein Traumarkan erschaffen möchte. Diese Traumarkan ist ein Zauber, der die Erfüllung eines beliebigen Wunsches ermöglicht. Allerdings gehört er zu den verbotenen Zaubern, da zu seiner Ausführung das Blut von zweiundzwanzig Opfern notwendig ist. Davon völlig unbeeindruckt, versucht trotzdem jemand ein Arkan zu erschaffen, was wieder die Söldner Cortes, Jana und jetzt auch Artjom auf den Plan ruft. Beauftragt vom Dunklen Hof, sollen sie herausfinden, wer hinter den Morden steht und die Person aufhalten. Durch Zufall treffen die Drei auf Olga, die junge Frau schwebt in größter Gefahr, weshalb sie sich ihrer annehmen und sie beschützen.
Auch der Sonderermittler der Moskauer Polizei Kornilow wird erneut mit diesem Fall betraut und versucht, durch die Entdeckung der verborgenen Welt im ersten Teil „Die Prophezeiung“ , mithilfe des Naw Santiago Licht ins Dunkle zu bringen.
Anders wie im ersten Teil, herrscht dieses Mal nicht eine sonderliche Verwirrungsgefahr, durch die vielen Herrschaftshäuser der verborgenen Stadt, da sie keine große Rolle spielen. Mehr wird sich hier mit einem Zauberer befasst, der extrem stark ist und diese Stärke dahingehend ausnützt, um einen verbotenen Zauber auszuüben. Natürlich wird schnell klar, wer der Zauberer ist und wen man im Augen behalten muss, doch trotzdem bleibt die Spannung erhalten. Zwar kennt man den Täter, muss ihn jedoch erst finden, was alles andere als leicht ist, wenn Morjanen die Suche erschweren. Diese Wandelwesen, sie können eine attraktive Frau, aber auch ein Mischwesen aus Frau und Bestie sein, in ihrer Kampfmontur sind aggressiv und kaum besiegbar. Durch diese kommt es immer wieder zu spannenden, aber auch berührenden Situationen.

Man kann durchaus mit dem zweiten Teil der Serie anfangen, ohne den ersten gelesen zu haben, weil es einfach nicht notwendig ist. Es wird relativ kurz und knapp immer wieder eine kurze Zusammenfassung in die Geschichte eingestreut, ohne jetzt wirklich zu viel vom ersten Teil zu verraten.
Auch hier handelt es sich wieder um einen abgeschlossenen Teil, wobei zum Schluss schon einige Fragen offen bleiben, die vermutlich im Teil drei „Die Hexe“ beantwortet werden, denn selbige taucht schon in der Mitte von „Das Opfer“ auf.

Fazit:
Für mich war „Das Opfer“ noch einen Deut besser als „Die Prophezeiung“, da ich dieses Mal das Buch wirklich kaum weglegen konnte.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s