Halloween Read-a-thon Tag 2

Guten Morgen, ich bin wach und habe soeben gelogen, aber ich bin schon aufgestanden, um mich gleich danach wieder hinzulegen. Ist nicht meine Schuld, was ist das Buch auch so warm und die Welt so kalt.

Während des anstrengenden Anstarren der Zimmerdecke, habe ich mich für zwei Bücher entschieden, die ich heute lesen möchte:
1.) Sieben Stunden im April – Susanne Preusker
2.) Die Straße – Cormac McCarthy

Warte jetzt auf die Motivation und werde dann mit „Sieben Stundn im April“ anfangen.


11:31 Uhr: Beginne jetzt mit dem Buch. Die Motivation ist zwar noch nicht da, dafür aber eine Überdosis Koffein in der Blutbahn.

16:25 Uhr: Habe bis jetzt 95 Seiten gelesen – merke, so ein Buch eignet sich nicht für einen Marathon, weil sonst der Kopf mit einem spazieren geht.

19:33 Uhr: Applaus – Buch beendet und es ist, tja, weiß nicht. Hängt zwischen Hirnzellen fest und muss erst einmal überdacht werden.
Fange in der Zwischenzeit mit Cormac McCarthys „Die Straße“ an. Nach Meinung des Bibliothekars, ist es das traurigste und depressivste Buch was er je gelesen hat. Sehr gut, genau so etwas liebe ich.


20:27 Uhr: Bin jetzt nur noch halb dabei, schaue nämlich Julie & Julia.

23:45 Uhr: Pause hat sich gelohnt, der Film war großartig. Denke für heute lasse ich es gut sein, habe ca. 50 Seiten gelesen, damit soll der Marathon jetzt auch beendet sein. Bett erwartet mich, will es nicht warten lassen.
Gute Nacht zusammen!

02.11.2011:
Was ich nicht tun werde? Die Straße fertig lesen.
Ist es deprimierend? Ja.
Ist es traurig? Ja.
Es ist traurig, deprimierend langweilig.

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