Song für einen Schmetterling

Titel: Song für einen Schmetterling
Autor: Maria Küchen
Genre: Jugendbuch
Seite: 160
ISBN: 978-3789140129

Erste Sätze:
Meine Damen und Herren, wir begrüßen Sie auf diesem Flug mit Nowhere Airlines.
Bald landen wir wieder auf dem Flugplatz, von dem wir gestartet sind, Nolanda Airport.
So ist es, wenn man in Nirgendwo lebt.
Manche Bewohner von Nirgendwo träumen von der großen Reise, die sie von allem wegbringt.

Klappentext:
Weißt du , wie es ist, ganz allein zu sein? Nein, und das willst du bestimmt auch nicht. Du willlst am liebsten so tun, als wäre alles gut in der besten aller Welten. Und dann komme ich und zerstöre diese rosafarbene entzückende Bild. Verzeihung. Entschuldigung, dass es mich gibt. Ich bin nämlich komplett 100% EINSAM.

Inhalt:
Die 9b ist eine ganz normale Klasse, wie es viele auf der Welt gibt.
Elsa Marie ist die Königin der Klasse, alle folgen ihren Worten und wollen sie als Freundin haben, um sich in ihrem Ansehen sonnen zu können. Angehimmelt wird sie von den beliebten Zwillingen Pepsi und Zac, die an der Schule zu den coolsten und beliebtestens Jungs gehören.
Riina, ist eine Träumerin, sie strebt eine Karriere als Popstar an und verliert sich in ihren Wünschen, aber auch in ihren Sehnsüchten nach Pepsi, für den sie tiefe Gefühle hegt.
Und dann gibt es noch Madeleine. Sie ist die stille, graue Maus der Klasse, bleibt immer für sich alleine und bekommt einzig Aufmerksamkeit, wenn sich Elsa Marie über sie lustig macht. Daraus flieht sie. Sie lässt ihre Klasse hinter sich und verschafft sich Aufmerksamkeit auf eine Art und Weise, wie niemand es sich hätte erwartet.

Meine Meinung:
Das Buch wird aus unterschiedlichen Perspektiven beschrieben, wobei ich finde, Riinas Fantasie und Träume dominieren das ganze Buch ein bisschen, aber trotzdem erzählen alle Personen aus ihrem Alltag, über ihre Sorgen, Probleme und Sehnsücht. So taucht man schnell in eine jugendliche Welt ab, in der jeder auf der Suche nach sich selbst ist.
Liest man den Klappentext hat man den Gedanken, dass eine Geschichte über Einsamkeit auf einen wartet – tut es aber nicht. Besonders über Madeleine erfährt man nahezu gar nichts, ihre Gedanken und Gefühle werden nur sehr kurz aufgegriffen.
Im Buch wird auch erwähnt, dass es sich bei Elsa Maries Verhalten gegenüber Madeleine um Mobbing handeln soll, aber so drastisch würde ich es nicht einstufen. Sicherlich, sie ist nicht gerade nett zu ihr, aber bis auf eine Situation, herrscht keinerlei Kontakt zwischen den Beiden.
Es ist jetzt nicht wirklich so, dass Madeleine wirklich komplett einsam und alleine ist. Besonders Riina bemüht sich um die Schülerin, die diese Freundlichkeit aber nicht wirklich annehmen kann. In meinen Augen etwas unverständlich, wo sie sich doch nach Freunden sehnt.

Letztlich hält das Buch nicht, was es einen verspricht. Hier geht es nicht um Mobbing, oder Einsamkeit, hier geht es um das Leben von Jugendlichen, die sich mit großen oder kleinen Problemen auseinandersetzen müssen. Es ist nicht sonderlich fesselnd geschrieben, sondern plätschert eher so dahin.

Fazit:
Es gibt definitiv bessere Bücher zu diesem Thema.

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