Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe

Titel: Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe
Originaltitel: The Hunger Games – Catching Fire
Autor: Suzanne Collins
Seiten: 431
ISBN: 978-3789132193

—Ab hier bitte nur weiterlesen, wenn ihr den ersten Teil „Tödliche Spiele“ schon gelesen habt!—

Erste Sätze:
Ich halte die Thermoskanne in der Hand, obwohl sich die Wärme des Tees längst in der eisigen Luft verflüchtigt hat. Meine Muskeln sind vor Kälte ganz starr. Wenn jetzt ein Rudel wilder Hunde auftauchen würde, stünden sie Chancen, dass ich auf dem Baum wäre, ehe sie mich angreifen, nicht besonders gut.

Klappentext:
Möge der Bessere gewinnen!
Während Katniss und Peeta noch in ganz Panem als das tragische Liebespaar gefeiert werden, droht den beiden bereits neue Gefahr. Denn Katniss ist mittlerweile zu einem Symbol des Widerstands geworden, der sich in einzelnen Distrikten erhebt, und das kann das Kapitol nicht dulden. Verzweifelt versucht sie, ihre Familie und vor allem Gale vor der Gewalt der Regierung zu schützen.
Doch da sind auch noch ihre verwirrenden Gefühle für Peeta, die sich einfach nicht leugnen lassen. Und dann geschieht das Unfassbare! Katniss und Peeta müssen zurück in die Arena und diesmal wird es nur einen Überlebenden geben können…

Meine Meinung:
Als Sieger der 74sten Hungerspiele bekommen Katniss und Peeta jeweils ein Haus im Dorf der Sieger für ihre Familie, werden mit Nahrung versorgt und müssen niemals wieder in Armut leben. Klingt alles nach einem guten Ende, aber ein zweiter Teil erscheint nicht, wenn es nichts zu erzählen gebe.
Auf der Tour der Sieger erleben Katniss und Peeta, dass es zu Aufständen in den verschiedenen Distrikten kommt, die Bewohner beginnen sich gegen das Kapitol aufzulehnen. Dieses gibt Katniss die Schuld daran, immerhin hat sie bei den Hungerspielen das Kapitol ausgetrickst und wurde dadurch für die Menschen in Panem zu einer Figur der Rebellion. Die Regierung kann dieses Verhalten nicht tolerieren und da kommen ihnen die  75sten Hungerspiele gerade recht. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes  Jubel Jubiläum, wie auch die 25sten und 50sten eines waren. Bei diesen Spielen denkt sich das Kapitol etwas ganz besonderes aus, dieses Jahr fällt die Entscheidung, dass 24 ehemalige Sieger der vergangenen Hungerspiele nochmals in die Arena müssen.  Katniss und Peeta müssen also nochmals an den Spielen teilnehmen und auch wenn sie immer noch das Liebespaar für dich Öffentlichkeit spielen, wird schnell klar, dass dieses Mal nur einer die Spiele überleben wird.

Nach dem ersten Teil der „Tribute von Panem“, war ich mir nicht ganz sicher, wie die Geschichte weitergehen sollte. Die Hungerspiele waren vorbei, Katniss und Peeta die Sieger, ihre Zukunft damit abgesichert. Dass Katniss rebellische Handlung in der Arena solche Ausmaße auf die Bevölkerung von Panem hatte, dachte ich mir gar nicht. Durch sie beginnt ein Wandel in Panem, welcher dem Kapitol so gar nicht passt, die versuchen den Freiheitsdrang der Aufständischen zu unterdrücken, merken aber schnell, dass sie der Bevölkerung auch irgendwie offensichtlich zeigen müssen, dass sie am längeren Hebel sitzen. Deswegen schicken sie ehemalige Sieger der Hungerspiel nochmals in der Arena, damit die Menschen sehen, dass nicht einmal die Stärksten vor der Macht des Kapitols sicher sind.

„Gefährliche  Liebe“ heißt der Teil wohl, weil letztlich die „gespielte“ Liebe von Katniss und Peeta für diese Vorkommnisse verantwortlich sind, wobei es wieder Katniss ist, die sich ihren wahren Gefühlen nicht sicher ist. Peeta ist ehrlich und aufrichtig verliebt, Katniss irgendwie auch, doch ist Gale immer noch in ihrem Kopf. Keine Sorge, der Leser erlebt auch in diesem Teil nicht eine kitschige Liebesgeschichte, wofür ich der Autorin dankbar bin. Im Vordergrund stehen die Hungerspiele, aber auch die Rebellion des Volkes, welche teilweise stark an die Vorkommnisse in Syrien, Ägypten und Griechenland erinnern. Das Buch spielt zwar in der Zukunft, aber es lässt sich viel auf die Gegenwart übertragen.

Das Buch bekommt 5 Sterne, keine Frage, doch würde man mich fragen, würde ich trotzdem sagen, der erste Teil „Tödliche Spiele“ war einen Tick besser. Teil eins war genial, Teil zwei ist immer noch großartig.

Fazit:
Die Reise in Panem geht weiter und wer den ersten Teil mochte, wird „Gefährliche Liebe“ lieben!

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