Das Tal Season 1.1. Das Spiel


Titel: Das Tal Season 1.1. Das Spiel
Autor: Krystyna Kuhn
Genre: Jugendbuch ab 12 Jahren
Seiten:  264 Seiten
Verlag: Arena
ISBN-10: 340106472X
ISBN-13: 978-3401064727

Erste Sätze:
In einer Höhe von knapp zweitausend Metern wurde Julia vom Quietschen der Bremsen aus dem Halbschlaf gerissen. Der voll beladene Geländewagen schien bei jeder neuen Kurve laut aufzustöhnen. Kein Wunder. Der Landrover quälte sich bereits seit über einer Stunde die steilen Serpentinen hoch. Er war ganz offensichtlich nicht mehr der Jüngste.

Klappentext:
Es ist dunkel.
Es liegt mitten im Nirgendwo.
Und es birgt ein schreckliches Geheimnis…

Eine coole Einweihungsparty im Bootshaus, so feiern die neuen Studenten ihre Ankunft im Grace College. Doch schon bald merken Julia und ihre Freunde, dass in dem abgelegenen Tal mitten in den kanadischen bergen etwas nicht stimmt. Wozu die vielen Verbotsschilder rund um das College? Und warum ist der Ort nicht auf Google Earth zu finden?
Die Lage spitzt sich zu, als Julias Bruder Robert beobachtet, wie ein Mädchen in den Lake Mirror springt und von einem Strudel nach unten gezogen wird. Aber niemand schenkt seinen Worten Glauben – nicht einmal Julia. Noch ahnt sie nicht, dass die dunklen Schatten der Vergangenheit, die sie für immer überwunden glaubte, hier im Tal wieder an die Oberfläche drängen.

Inhalt:
Für Julia Frost und ihren jüngeren Bruder Robert beginnt ein neuer Lebensabschnitt auf dem Elite-Internat Grace College, welches abgelegen in den kanadischen Rocky Mountains liegt. Das Schulgelände ist unüberschaubar, die Leute alle fremd und so dauert es einige Zeit, bis sich die beiden dort zurechtfinden. Das Tal, in dem sich das College befindet, liegt weit weg von der nächsten Stadt, ist es doch eigentlich eine eigene Stadt, zumindest verfügt der Ort über alles, was man zum Leben braucht (einen Supermarkt, Cafes, ein Kino, Sporthallen und ein Schwimmbad). Ganz geheuer ist den Geschwistern das Tal allerdings nicht und auch die Mitschüler betrachten sie mit einem gewissen Misstrauen. In einer Freshman Party sehen sie deswegen eine gute Ablenkung, nur leider verändern die Vorkommnisse dort alles – ins Negative. Auf der Party springt ein Mädchen von einem Felsen, Robert ist der einzige, der es sieht – das Mädchen selbst, ihr Körper, bleibt verschwunden, so dass jeder denkt, der Junge hätte sich einfach getäuscht, doch er bleibt bei seiner Geschichte.
Auf der Suche nach dem Mädchen, auf der Suche nach der Wahrheit, müssen die Geschwister, aber auch ihre Mitschüler lernen, dass nicht alles so ist, wie es scheint.

Meine Meinung:
In meinen Augen war das Buch einfach nur eine seichte Geschichte, die sich zwar nicht zieht, weil der Schreibstil sehr angenehm zu lesen war, aber eine Spannung, wirkliches Interesse an den Geheimnissen im Tal, kam bei mir nicht auf.

Die Charaktere blieben auch ziemlich glanzlos, also es gab keinen wirklich, der mich irgendwie berührt hat, oder einfach nur sympathisch war. Sie bleiben alle ziemlich blass die Geschichte über und wecken dadurch auch keine Interesse, weil es einen beinahe egal wird, was ihnen geschieht.

Verzweiflung lag in diesem Namen.
Ihr Atem rasselte und die Angst war der Raubvogel, der sie verfolgte. Sein Schnabel hackte Löcher in ihren Verstand, sodass sie nicht mehr klar denken konnte. (Seite 184)

Was die Wendungen im Buch betrifft, waren sie überraschend und nicht vorsehbar, haben sich gut eingebaut und waren niemals überspitzt. Es gibt Leichen, Vermisste, Tätersuche, Geheimnisse und alles eben, was zu einem guten Mystery Thriller gehört, allerdings finde ich, wäre alles zusammen ausbaufähiger gewesen. Die Rahmenbedingungen sind klasse, nur der Inhalt, kann nicht mithalten.

Ein Grund warum ich „Das Tal“ lesen wollte, war das Prinzip des Serienaufbaues. Ein bisschen hatte ich mir Fernseheatmosphäre gewünscht und muss sagen, mein Wunsch hat sich erfüllt. Sicherlich keine Serie, die ich mir öfters anschauen würde, aber die Schreibtechnik hat mich überzeugt.

Übrigens: Teil zwei muss man nicht wirklich lesen, sicherlich, am Ende des Buches gibt es ein Geheimnis, was in dem nächsten Teil vermutlich bearbeitet wird, aber Vorkommnisse, die den ersten Teil betreffen, werden alle gelöst.

Fazit:
Die Geschichte und der Schreibstil ist gut, nur leider ist der Inhalt nicht so spannend, dass einem der Verlauf des Buches tatsächlich interessieren würde. Kann man zwischendurch lesen – muss man aber nicht.

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