Die Auserwählten – Im Labyrinth


Titel: Die Auserwählten – Im Labyrinth
Englischer Titel: The Maze Runner
Autor: James Dashner
Genre: Jugendbuch ab 13 Jahren
Seiten: 496
Verlag: Carlsen Verlag
ISBN-10: 3551520194
ISBN-13: 978-3551520197

Erste Sätze:
Sein neues Leben begann im Stehen, umgeben von kalter Dunkelheit und staubiger Luft.
Metall knirschte auf Metall; eine abrupte Anfahrbewegung brachte den Boden unter seinen Füßen zum Schwanken. Der Ruck kam so plötzlich, dass er hinfiel und auf Händen und Knien rückwärtskroch.

Klappentext:
Er heißt Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Und er ist an einem seltsam bizarren Ort gelandet – einer Lichtung, umgeben von einem riesigen Labyrinth, in dem mörderische Kreaturen lauern. Gemeinsam mit fünfzig anderen Jungen sucht Thomas den Weg in die Freiheit. Doch dafür bleibt ihnen nicht viel Zeit…

Inhalt:
Thomas hat keinerlei Erinnerungen an sein Leben, nur sein Name ist ihm geblieben, als er in einem dunklen Schacht seine Augen aufschlägt. Wo er ist, weiß er nicht. Der Aufzug befördert ihn auf eine seltsame Lichtung, auf welcher schon eine Gruppe Jungs auf ihn bereitsteht. Sie helfen ihn auszusteigen, scheinen über sein Kommen nicht überrascht, sondern warteten scheinbar schon auf ihn.
Ihm wird erklärt, dass alle Jugendliche, ausschließlich Jungen, denselben Weg auf die Lichtung fanden. In einem Aufzug, ohne Erinnerungen und Wissen, was der Sinn und Zweck dahinter ist.
Die Lichtung ist von gewaltigen Mauern umgeben, welche an gewissen Stellen durch Tore unterbrochen werden. Innerhalb dieser Wänden ist der Lebensraum der Jungs, außerhalb der Mauern lauern zu viele Gefahren, draußen lauert das Labyrinth, im welchen sie gefangen sind. Tag ein, Tag aus, versuchen die Jungs einen Weg aus dem Labyrinth zu finden, doch ist es dauernd in Bewegung, scheint keinerlei Logik zu folgen, so dass es aussichtslos erscheint, jemals einen Ausgang zu finden. Thomas, der glaubt, sich erinnern zu können, schon einmal auf der Lichtung, im Labyrinth gewesen zu sein, weiß nur eines – er muss wieder dort hinaus, er muss einen Ausgang suchen, koste es, was es wolle.

Meine Meinung:
In die Geschichte hineingeworfen, findet man sich zu Anfang neben Thomas im Aufzug wieder, durchsteht mit ihm die befremdliche Situationen, die Situation ohne Erinnerung und mit einer riesigen Portion Angst. Der Einstieg ins Buch ist also schon mal sehr gelungen und genau in diesem Tempo geht es auch weiter, als Thomas den Aufzug verlässt. Die Lichtung erscheint wie ein kleines Dorf, kein Wunder, gibt es doch Jungs, die schon seit zwei Jahren dort festsitzen und einfach Strukturen erschaffen haben, um das Leben so erträglich wie möglich zu machen.

Man bleibt bei dem Buch, weil man die Hintergründe erfahren möchte, weshalb jemand Jugendliche in ein Labyrinth steckt, nur um sie dort zu beobachten. Nach einiger Zeit beginnt man mit Spekulationen, kann sich aber letztlich nicht erklären, welchen Zweck das Ganze haben sollte. Zwar wird man am Ende aufgeklärt, doch ganz überzeugt hat mich der Schluss nicht, vielleicht, weil ich einfach eine andere Vorstellung hatte.

Die Charaktere wirken alle gekünstelt und schlecht gestaltet, zumindest konnte ich mit keinem wirklich etwas anfangen. Zudem kommt die seltsame Ausdrucksweise der Jungen auf der Lichtung, die mich überhaupt nicht gefallen hat. Zum Beispiel die Worte Klonk und Neppdepp, keine Ahnung warum unbedingt eine Erfindung von Worten im Buch unterkommen musste, für mich war sie absolut unpassend und manchmal auch einfach nur nervig.

Und obwohl ich so viel Kritik gegenüber dem Buch habe, werde ich den zweiten Teil lesen, weil „Die Außerwählten“ etwas an sich haben, was ich nicht wirklich beschreiben kann. Das Buch ist nicht sonderlich spannend, es hat mich nicht gefangen genommen und trotzdem habe ich es schnell gelesen gehabt. Das Ende ist offen, geht direkt in den zweiten Teil über und vielleicht ist es einfach nur der Wunsch, zu wissen, wie das Leben der Jungs weitergeht, ob sie endlich erreichen, wonach sie suchen.
Irgendwie interessiert mich die Geschichte, obwohl das Buch selbst nur mittelmäßig ist. Wie gesagt, es ist mir selbst ein bisschen unerklärlich.

Fazit:
Ein guter Serienauftakt, wobei die Geschichte sicherlich noch ausbaufähig und verbesserungswürdig ist.

Deutsche Reihenfolge:                                       Englische Reihenfolge:
Die Auserwählten – Im Labyrinth                     The Maze Runner
Die Auserwählten – In der Brandwüste           The Scorch Trials
weitere Titel unbekannt                                         The Death Cure
.                                                                                         The Kill Order

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