Mein Schutzengel ist ein Anfänger

Mein Schutzengel ist ein Anfänger

Titel: Mein Schutzengel ist ein Anfänger
Autor: Maximilian Dorner
Genre: Erfahrungsbericht
Seiten: 224 Seiten
Verlag: Albrecht Knaus Verlag
ISBN-10: 3813504824
ISBN-13: 978-3813504828

Erste Sätze:
Warum glauben manche Menschen eigentlich, man hätte jede Situation unter Kontrolle? Hätte immer eine Lösung parat, die nur aus dem Ärmel eines knitterfreien, fleckenlosen Gewandes geschüttelt werden muss? Und dann der Quatsch mit den Flügeln…

Klappentext:
Eine wahre Geschichte für alle, die Trost suchen oder jemanden trösten wollen.

Das Leben ist zu kurz, um auf ein Wunder zu warten. Und erzwingen kann man es schon gar nicht. Erst recht nicht, wenn man ernstlich krank ist. Maximilian Dorner erzählt in seiner gleichermaßen poetischen wie zutiefst menschlichen Geschichte von seiner Suche nach Heilung und Trost. Dabei kann die Lösung so einfach sein: Trost ist, eine Geschichte wie diese erzählt zu bekommen.

Inhalt:
Max leidet an einer unheilbaren Nervenerkrankungen, welche ihn so sehr einschränkt, dass er letztlich auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Mit dem Schicksal hadernd, versucht er auf unterschiedliche Weisen mit seinem Leiden umzugehen, wagt das ein oder andere Experiment auf seiner Trostsuche. Er sucht Wunderheiler auf, trinkt unter Anweisung Blumendünger, nimmt Ballettunterricht oder hält sich an seine Freunde, um herauszufinden, was ihn und die Menschen letztlich tröstet. Sein Unternehmungen verteilen sich auf ein Jahr und es wird ein Jahr, welches er sicherlich niemals wieder vergessen wird.

Meine Meinung:
Mit „Mein Schutzengel ist ein Anfänger“ hat der Autor ein autobiografisches Werk geschrieben, was allerdings nicht gleich klar wird, weil obwohl das Überthema des Buches „Trostsuche“ ist, es sich deshalb im Bereich Sachbuch ansiedelt, liest es sich eher wie ein guter Roman, welcher eine grandiose Sogwirkung auf den Leser auswirkt.

Maximilian Dorner erzählt aus seinem Leben, seinen Versuchen Trost zu finden, wobei er sich bei dieser Suche stark an Wunderheilern orientiert, das Buch deswegen sehr in diese Richtung geht, aber Entwarnung: auch wenn man sich für spirituelle Heiler nicht interessiert, findet man trotzdem einen guten Zugang, weil Max selbst ihnen skeptisch gegenübersteht, so dass es für den Leser ein  spannender Einblick in diese Welt ist, ohne wirklich zu werten.

Zwischen den Erlebnissen von Max kommt es immer wieder zu Kommentaren von seinem Schutzengel, der es nicht einfach so hinnimmt, als Anfänger bezeichnet zu werden, immerhin arbeitet er hart und hat schon manches Unheil abgewendet, was durch die kleinen Einschübe deutlich wird. Ein wenig schade fand ich es, dass gegen Ende hin deutlich weniger von Schutzengel zu lesen war, wie zu Anfang, manche Situationen hätte ich doch gerne kommentiert gehabt.

Das größte Manko für mich war, dass der Trost wirklich zentriert bei Wunderheilern gesucht wurde. Interessant, keine Frage, aber es gebe doch noch so viele Möglichkeiten Trost zu suchen, diese wurden einfach alle ausgeklammert, gar nicht näher betrachtet, so dass für mich das Buch einfach unvollkommen ist. Es ist auch nicht so, dass es für den Leser eine Trostsuche ist, mehr geht es doch sehr persönlich um Maximilian Dorner, wenige Situationen kann man auf sich umlegen. Was nicht schlimm ist, machte das Buch eben zu einem Erfahrungsbericht, aber diese Information braucht es, damit man weiß, worauf man sich einlässt.

Im Klappentext steht : „ Trost ist, eine Geschichte wie diese erzählt zu bekommen.“ was definitiv auf das Buch zutrifft.
Es ist erstaunlich und bewundernswert wie Maximilian Dorner mit seiner Krankheit umgeht, auch wenn es im Buch ein wenig so scheint, als wäre er ein Pessimist, so ist es doch seine schier unendliche Hoffnung, die auf den Leser überspringt und inspirierend auf einen wirkt. Die Botschaft des Buch ist einfach, niemals aufzugeben und weiterzumachen, egal wie schwierig es erscheinen mag und sie kommt definitiv an, nach dem Lesen fühlt man sich gut, gestärkt und voller Zuversicht. Großartig, wenn ein Buch so was – vielen Dank an Herrn Dorner, der dieses Wunder geschaffen hat.

Fazit:
Ein berührendes Buch, welches einen schmunzeln, aber auch schwer schlucken lässt. Letztlich setzt es sich aber im Herzen fest und vermittelt die Botschaft: niemals aufgeben!

Danke für das Rezensionsexemplar an den Albrecht Knaus Verlag und lovelybooks.de!

dfghjk

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