E-M@il in der Nacht

EMail in der Nacht
Titel: E-M@il in der Nacht
Autor: Doris Meißner-Johannknecht
Genre: Kinderbuch ab 10 Jahren
Seiten: 144 Seiten
Verlag: Ellermann
ISBN-10: 3770731425
ISBN-13: 978-3770731428

Erste Sätze:
Ich schrecke hoch. Es ist stockdunkel.
Irgendetwas hat mich aufgeweckt.
Ich schaue auf den Radiowecker. Mitternacht.
Ewas war das für ein Geräusch? Meine Mutter? Kann das sein?

Klappentext:
Rosanna schreckt hoch – irgendetwas hat sie aufgeweckt. Aber es ist kein Einbrecher, nur ihre Mutter, die am Computer sitzt und heimlich E-Mails schreibt. Rosanna möchte zu gerne wissen, mit wem sie chattet.
Gemeinsam mit Erik, ihrem neuen Mitschüler, versucht sie, das Codewort zu knacken. Und bald findet sie Erik noch viel interessanter als den E-Mail-Lover ihrer Mutter…

Inhalt:
Zufällig wird Rosanna nachts wach, schleppt sich schlaftrunken durch die Wohnung und entdeckt ihre Mutter am Computer sitzend. Mitten in der Nacht, scheint schnell klar zu sein, dass sie etwas zu verheimlichen hat, ohne gehört zu werden, schleicht Rosanna wieder zurück in ihr Bett, doch ihre Neugier ist erwacht. Mit wem tauscht ihre Mutter um diese späte Zeit E-Mail Nachrichten aus?
Zusammen mit ihrem neuen Mitschüler Erik, versucht sie das Codewort zu knacken, damit sie lesen kann, was in ihrer Mutter vorgeht. Je länger sie jedoch mit Erik zusammen ist, desto interessanter wird der Junge für sie und die E-Mails in der Nacht geraten in den Hintergrund.

Meine Meinung:
Rosanna hat das Gefühl, ihre Mutter verheimlicht ihr etwas, aus Sorge ihre Tochter damit zu belasten. Das Mädchen selbst hat das Gefühl, ihre Mutter verheimlicht ihr Dinge, weil sie Angst davor hat, sie könnte diese zerstören, eine unsinnige Angst, aber abschalten lässt sie sich nicht. Die beiden lieben einander, doch in diesem Punkt leben sie nebeneinander her.
Jetzt, wo Rosanna sieht, dass ihre Mutter Mitten in der Nacht E-Mails schreibt, fürchtet sie sich davor, dass ihre Mutter irgendwelche Geheimnisse hat vor ihr hat.

Zuerst muss ich sagen, dass mich bei dem Buch mit der Altersangabe getäuscht habe, ich dachte, es war ab 13 Jahren und hatte deswegen auch anspruchsvollere Erwartungen, tatsächlich ist es aber ab 10 Jahren, was von der Aufmachung gar nicht so ersichtlich ist, aber letztlich die riesige Schrift erklärt.

Schade fand ich, dass man schon ab der Hälfte weiß, wer die E-Mails schreibt, oder zumindest kann man es sich denken, was ich auch denke, einem 10-jährigen nicht verborgen bleibt. Zwischen dieser Suche nach dem Absender, wird noch das Thema „erste Liebe“ eingebunden, was sich ganz gut macht und somit auch ein wenig die Spannung aufrechterhält, obwohl man das Ende kennt.

Rosannas Mutter ist alleinerziehend, ihre Beziehung zu ihrer Tochter ist innig und intensiv, allerdings hat das Mädchen Angst, ihrer Mutter im Weg zu stehen, wenn es um eine neue Liebe geht, sieht sich sogar als Grund, warum es nicht klappt. Diese Nachricht wird gut ins Buch gepackt und ist für betroffene Kinder gut formuliert, ein Bezug dazu ist sicherlich von Vorteil, um das Buch eindringlicher zu erleben.

Fazit:
Für 10-jährige sicherlich ein interessantes Buch, für ältere Kinder eher nicht empfehlenswert, weil viel zu vorhersehbar.

dfghjklü

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