Neuzugänge Januar 2013

Das neue Jahr, es wehrt sich ein bisschen, ziept an den Ecken und möchte sich nicht von Buchworten füllen lassen, muss es ja nicht, dafür war ich einkaufen, für den Fall der Fälle, dass die Leselaune doch wieder auftaucht, weißt man ja nie.

Ich bin SU_flasar_okaasan.indd
Nachdem mir „Ich nannte ihn Krawatte“ so gut gefiel, konnte ich gar nicht anders, als die beiden anderen Bücher von Milena Michiko Flašar mitzunehmen.

 

 

Ich bin
WAS BLEIBT VON EINER GROSSEN LIEBE? Wie begeht man ihr Ende? Drei Umzugskisten markieren den Punkt, an dem zwei Menschen jäh auseinander driften. Ein Zugticket entfernt den einen vom anderen. So wie die Ich-Erzählerin einst begonnen hat, Srecko zu lieben, so hört sie – wenigstens vorläufig – damit auch auf. Oder: Wie schaut man ohne tiefere Verletztheit auf eine schwierige Vergangenheit zurück? Beograd, die weiße Stadt, gewährt Zuflucht und führt in einen erinnerungslosen Raum, in dem die Puppenspielerin ihre eigene Geschichte neu erfinden kann. Vor den Einschusslöchern einer vergesslichen Stadt. Oder: Was scheidet die Liebe von der Freundschaft? Rita ist auf dem Weg nach Amerika und Paul blickt eine Nacht lang über den Ozean, der sie beide voneinander trennt. Am nächsten Morgen wird er Maria anrufen und – vielleicht – in eine neue Gegenwart finden. ©Residenz Verlag

Okaasan – Meine unbekannte Mutter
Franziskas Mutter liegt im Sterben. Es ist ein langsamer Prozess, der sich über die erste Verstörung, das erste Vergessen, den ersten Realitätsverlust vollzieht. Momente, die Franziska irritieren, da sie das Bild ihrer Mutter, einer von Disziplin und Kontrolle geleiteten japanischen Emigrantin, vollends zu verwischen drohen. Durch die Umkehrung der Rollen und ihre plötzliche Hilfsbedürftigkeit erscheint Franziskas Mutter als eine Unbekannte, eine Fremde. Vor den Augen ihrer Tochter verwandelt sie sich zurück in jene junge Frau, die sie einmal war – mit Sehnsüchten, Hoffnungen und Leidenschaften.©Residenz Verlag

die unglaublichen ticks des herrn hvalDie unglaublichen Ticks des Herrn Hval – Lars Saabye Christensen 
»Ich war nicht der Verrückteste. Ich war nur der Zweitverrückteste. Mein Name ist Bernhard Hval. Ich habe mehr Unheil angerichtet, als Sie sich vorstellen können.« Und dieser Herr Hval bleibt sich treu bis zum Schluss. Die Festrede zum 80. Geburtstag hält er sich lieber gleich selbst. Sie ist sein Vermächtnis. Und da soll ausnahmsweise mal alles sitzen. Dass seine Lebensgeschichte die Länge eines Romans annimmt, ist nur folgerichtig. Im Jahr 1900 geboren wächst er auf Besserud in Kristiania als Einzelkind auf. Er macht eine Ausbildung als Arzt und wird der Beste seines Jahrgangs. Doch Zwangsvorstellungen und bestimmte Unarten erschweren ihm die Ausübung des Arztberufs. Er war am besten bei den Toten, wie es hieß, heuerte deshalb bei den Pathologen an. Nun sitzt er in seiner Wohnung im Skovveien in Oslo und schaut auf ein ganzes Jahrhundert zurück. Er erzählt von einer außergewöhnlichen Dreiecksbeziehung, zwischen ihm selbst, seiner robusten Frau Sigrid und Notto Fipp – einem Sonderling wie er, einem äußerst sonderbaren Geher aus der Telemark, der nach dem Motto lebt: »Wenn ich gehe, denke ich weniger.« Bernhard Hval wird sein Leibarzt. Solcherart sind die Grundfesten gelegt für Freundschaft, Leidenschaft, Wahnsinn und Skandale.
©amazon

Broken worldBroken World – Tim Etchells
Der computer- und spielsüchtige Ich-Erzähler, vielleicht Mitte zwanzig, präsentiert sich als Verfasser eines Wegweisers für ein fiktives Online-Spiel, den er für die anderen Spieler fortlaufend als Blog ins Netz stellt. Die Mission ist klar: das Spiel muss glücklich zu Ende gebracht werden, doch der Weg dorthin scheint unmöglich, denn die Spiel-Welt ist irrwitzig detailreich, über­dimensioniert und unüberschaubar komplex. Das Spiel ist daher im eigentlichen Sinne unspielbar, und sein Vorhaben ist ein wahrhaft heroisches Unterfangen. ©Diaphanes Verlag

Nachts werden wir erwachsen

Nachts werden wir erwachsen –
Ben Brooks

„Die britische Literatur hat ein neues Wunderkind: Ben Brooks ist 19 und das ist sein vierter Roman. Und wie es sich für einen 19-Jährigen gehört, hält er nicht viel von Kompromissen. Mit radikaler Komik porträtiert er eine Jugend, die zwischen Internetpornographie und Psychotherapie, zwischen Facebook-Chat und Hippie-Eltern um ihren eigenen Platz in der Welt ringt. „Wenn etwas gut gelaufen ist, heißt das, ich hatte Sex, war betrunken und habe von einer Droge so viel genommen, dass alle Wirkungen auftraten, die ich in Sozialkunde gelernt habe.““ Soweit läuft alles gut in Jaspers 17-jährigem Leben. Wären da nicht all die To-do-Listen von seiner Mutter, die seine Tagesabläufe perfektionieren sollen, der mysteriöse Selbstmord einer Mitschülerin und der One-Night-Stand mit der pummeligen Abby Hall, der äußerst unangenehme Folgen hat… Jasper schwebt ständig zwischen Luftleere und Sinnsuche. Reif- ja. Übertrieben clever- ja. Unverschämt – ja. Spaß – immer. Nachts werden wir erwachsen ist „flüssiges Gold““ (Observer).“ ©amazon

Tag der geschlossenen Tür

Rocko Schamoni – Tag der geschlossenen Tür
Unbeirrt treibt Michael Sonntag durch seine Tage, sein Körper zeigt erste Gebrauchsspuren, und die großen Gedanken machen gewöhnlich einen Bogen um ihn. Entgegen den Erwartungen, die seine Umwelt an ihn stellt, verweigert Sonntag gern jede daseinserhaltende Tätigkeit. Nur seinem Freund Novak gelingt es hin und wieder, ihn mit hirnrissigen Geschäftsideen aus der Reserve zu locken. Und natürlich Marion Vossreuther, der Servicekraft aus dem Handyladen, die einen ganz eigenen Reiz auf ihn ausübt. Entschlossen geht Rocko Schamonis Held Sonntag den Erfordernissen des Lebens aus dem Weg. Und dabei fordert der Irrsinn unserer Existenz seine Unerschrockenheit und seinen Witz öfter heraus, als ihm lieb sein kann. ©Piper

D-Day

D-Day: 24 Stunden der Entscheidung. Mein Kampf gegen die Depression – Gregor S.
Gregor S., Erfolgsmensch und vermeintliches »Sonntagskind«, wird beinahe von einem Tag auf den anderen von schwersten Depressionen heimgesucht. Alle ärztliche Kunst scheint zu versagen. Nach Monaten des Siechtums kulminiert die Krankheit in einem hochdramatischen Tag. Nur diesen einzigen Tag schildert das Buch: Wie mit dem Brennglas wird die Aufmerksamkeit des Lesers in den innersten Bezirk der psychischen Hölle geleitet, durch die Millionen von Menschen gegangen sind und täglich gehen – und die noch nie mit so erdrückender Wucht und filigraner Selbstbeobachtung geschildert wurde wie hier. Mit entwaffnender Offenheit vertieft sich Gregor S. in die Symptome, in die eingebildeten und tatsächlichen Ursachen seiner Krankheit sowie in die teils verständnisvollen, teils verständnislosen Reaktionen seines Umfelds. Am Ende des »D-Day« siegt die Hoffnung – doch ein glückliches Ende ist auch jetzt noch nicht garantiert … ©Scorpio Verlag

Und ein paar E-Books haben es auch auf meinen Reader geschafft:
Kapital – John Lanchester
Alles muss versteckt sein – Wiebke Lorenz
Willkommen auf Skios – Michael Fayn
Eine wie Alaska- John Green
Die erste Liebe: nach 19 vergeblichen Versuchen – John Green

 

Resultat:
Für die nächsten Tage geht mir der Lesestoff wohl nicht aus, jetzt muss nur mein Kopf noch lesen wollen.

 

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