Neuzugänge Januar 2013

Man sollte mir verbieten, einkaufen zu gehen 🙂

Durch eine Rezension von buzzaldrins bin ich auf das Buch „Die Schüchternheit der Pflaume“ von Fee Katrin Kanzler aufmerksam geworden und hatte es mir gleich einmal bestellt.

Die Schüchternheit der PflaumenEin Kapriolenkind ist sie, eine junge, mondsüchtige Musikerin, weltverliebt und weltentrückt, versunken in die Schönheit der Details. Das Mehlige einer Pflaumenhaut, Nebeltau. Das Überfließen des Safts beim Essen einer Tomate, das Geräusch beim Öffnen einer Kaffeepackung. Mit allen Sinnen schöpft sie aus der Fülle des Lebens, lässt ihre Musik daraus quellen, ihr Lebenselixier, ihr mythischer Himmel, der ihr erlaubt, niemals aufzuhören zu spielen. Wie auf einem Drahtseil balanciert die junge Sängerin über den Dingen, getragen durch ihr Publikum, im Gleichgewicht gehalten durch zwei Männer, die sie vergöttern, egal, welches Spiel sie gerade mit ihnen spielt: der meeräugige Blaum, der, der ihr nie den Gefallen tut, seine Persönlichkeit im Klischee des Businessman zu erschöpfen, und Fender, das poetische Du, der Mann, der sie kennt wie kein anderer. Doch da ist noch etwas anderes: ein leiser Unterton, immer wieder anschwellend, der sie an die Fragilität ihres Glücks erinnert: das unverwandte Gefühl, dass die Welt ständig im Zusammenbrechen begriffen ist. ©amazon

Die Rezension von Mara alias buzzaldrins findet ihr übrigens hier!

Aber es blieb natürlich nicht nur bei diesem einen Buch, nein, da sind nur ein paar andere todesmutig in meine Einkauftüte gesprungen:

Marcelo in the real worldMarcelo in the Real World – Francisco X.Stork
Menschen, die eine Schublade brauchen, erklärt Marcelo, dass er so etwas ähnliches wie das Asperger-Syndrom hat. Menschen, die ihm zuhören, erzählt er von der Musik, die nur er hören kann. Dann fühlt er sich wie ein Kern in einer Wassermelone. Doch jetzt wird er ins kalte Wasser geschmissen und muss sich einen Sommer lang in der Kanzlei seines Vaters in einem Ferienjob bewähren. Das „echte“ Leben kennenlernen. Die Arbeit in der Poststelle macht ihm viel Spaß, doch es ist schwer für Marcelo, nach den Regeln der echten Welt zu funktionieren. Als er einem Vertuschungsversuch eines großen Wirtschaftsunternehmens auf die Spur kommt, ist für ihn klar, dass er da nicht länger mitspielt. ©amazon

Schwarzes SchafSchwarzes Schaf – Ascanio CelestiniIns Irrenhaus kann man zufällig oder aus Versehen geraten. Ist einer schon verrückt, nur weil er mitten in der Sommersonne, wenn alle fröhlich sind, plötzlich in düstere Stimmung fällt? Wenn einer Angst hat im Dunkeln, manchmal auch am Tag? Was ist normal? Auf welch dünnem Seil geht unsere Vernunft spazieren? Nicola, der hier sein Leben erzählt, hat fünfunddreißig Jahre im Irrenhaus verbracht, da erlebt man einiges. Früher brachte seine Oma ihn in die Schule und der Lehrerin ein frisches Ei aus dem Hühnerstall. Nicola saß in der letzten Bank und war in der Klasse das schwarze Schaf. Später bringt die Oma ihn zu den Verrückten, aber einmal auch ans Meer … Man liest, was Nicola berichtet, über sich selbst und das Leben der anderen Insassen zunächst mit dem Wohlwollen dessen, der vermutet, er sei kein schwarzes Schaf. Dann verschwindet diese Sicherheit. Wer ist nun verrückt, die Bewohner des Irrenhauses oder die anderen, die draußen leben? Nicola in der Anstalt oder das Mädchen an der Supermarktkasse? Beide werden andauernd überwacht und tun immer dasselbe. Aber am Ende der Geschichte dürfen wir mit Nicola befreit durchatmen und lachen. ©amazon

 
Was danach geschahWas danach geschah – James Kimmel
Als die Anwältin Brek Cuttler an einem verlassenen Bahnhof aufwacht, weiß sie nicht, was passiert ist. Ihre kleine Tochter ist weg, und weit und breit sieht sie keinen Menschen. Brek ist tot. Im Jenseits muss sie nun andere Verstorbene vor dem Jüngsten Gericht verteidigen. Ihre Mandanten haben alle große Schuld auf sich geladen. Und dennoch hat ihr Handeln auch Gutes hervorgebracht. Brek lernt ihre größte Lektion, und sie muss erkennen, dass Gott den schmalen Grat zwischen Gut und Böse immer im Blick hat. ©amazon

Die ZwölfDie Zwölf – Justin Cronin
Zu Anfang waren es zwölf Kriminelle, die auf die Todesstrafe warteten. Doch dann wurden sie auserwählt für ein geheimes Experiment. Es sollte den Fortschritt bringen, aus ihnen sollten mehr als nur Menschen werden. Doch es schlug fehl. Jetzt sind es diese Zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen und das Ende der Menschheit bedeuten könnten. Und die letzte Hoffnung ruht auf einem Mädchen. Amy ist die Einzige, die sich der Macht der Zwölf entgegenstellen kann. Aber der Gegner ist stark, und ihre Kraft scheint mehr und mehr zu schwinden … ©amazon

Eigentlich dachte ich „Die Zwölf“ wäre ein eigenständiges Buch und nicht die Fortsetzung von „Der Übergang“, aber amazon sagt gerade deutlich, dass es sich hier um Band 2 der „Passage-Trilogie“ handelt, nicht schlimm, die Bücherei hat Band eins in ihren Regalen stehen.

Der Untergang

Der Übergang – Justin Cronin
Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI -Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief – völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte. ©amazon

3 Gedanken zu “Neuzugänge Januar 2013

    • In einer Rezension stand irgendwas, dass es sehr spirituell ist – stimmt’s? Hat mich jetzt irgendwie ein bisschen vom Lesen abgeschreckt, aber wenn du es magst, sollte ich es vermutlich doch wagen.

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