Leseflaute

Irgendwo sind gerade meine Gedanken, aber eines sind sie garantiert nicht – anwesend.
Lesen tue ich zwar, mal so ein paar Seiten, aber nie wirklich viel, wobei ich nicht sagen könnte, woran es genau liegt – kopfmäßige Überforderung auf Grund von nichts. Könnte man wohl so sagen.
Rezensionen beginne ich, aber irgendwie fehlen die richtigen Worte, die beschreiben könnten, wie mir ein Buch wirklich gefallen hat.

Mit leichter Lektüre versuche ich den Kopf zu entlasten, aber der findet die Idee doof und ist deswegen in einen Streik getreten. Mistvieh. Morgen wird es aber definitiv eine Rezension geben und wenn ich sie mir aus dem Hirn prügeln muss. Hoffe, die emotionale Überlastung findet bald wieder ein Ende, reicht jetzt auch.

8 Gedanken zu “Leseflaute

  1. Ich wünsche Dir, dass es bald wieder besser wird. Bloß keinen Stress wegen der Rezensionen machen. 🙂 Ich sitze da auch manchmal davor und denke, die Worte sind leider alle im Buch geblieben. Ich lese gerade etwas ziemlich geistloses („Muh“ von Safier). Schon beim Lesen denke ich, da werden mir nachher die Worte fehlen. 😉

    • „Muh!“ war auch für mich eine schwierige Rezension, irgendwie war das Buch so sinnlos, dass dann da überhaupt keine Worte waren,wie man sowas beschreiben möchte. Ich drück dir mal die Daumen, dass du doch noch ein paar Ideen findest.

  2. *lach* Vielleicht schreib ich sie im Safier-Stil. Ich dachte so an die Einleitung „Eine Kuh macht Muh! Viele Kühe machen Mühe!“ – das drängt sich mir so auf. Vielleicht schenk ich es mir aber auch einfach.

  3. So eine Phase hatte ich neulich auch – da hat Zwang leider nichts genützt. Ich hab dann einfach statt jeden Abend nur noch zwei oder dreimal pro Woche gelesen und ansonsten einfach alles andere gemacht, worauf ich Lust hatte (zum Beispiel Serienstaffeln geguckt, die ich Jahrelang nicht gesehen hatte, mehr Sport gemacht etc.). Außerdem habe ich mir ein Buch geschnappt, bei dem ich von Anfang wusste, dass es mich nicht enttäuschen wird (also eines von einem der Lieblingsautoren). Das hat mir dann schließlich auch am meisten geholfen, die Leselust wieder zu finden.

    Ich wünsch dir viel Erfolg beim Wiederfinden der Lese- und Rezensierlust! Ich weiß noch genau, wie mich das damals genervt hat, nicht mehr als drei Seiten lesen zu können … Aber früher oder später kommt die Lust zurück – egal, auf welchem Weg 🙂

    • Gemein ist ja eigentlich nur, dass man lesen möchte, aber irgendwie der Kopf spazieren geht, aber ja, Serienstaffeln gucken ist ein kleines Heilmittel und bis dahin hoffe ich, dass sie wieder verschwindet – diese Unlust.

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