Requiem

Requiem

 

Titel:  Requiem
Originaltitel: Requiem
Autor: Lauren Oliver
Genre: Jungendbuch ab 14Jahren
Seiten: 400 Seiten
Verlag: Carlsen Verlag
ISBN-10: 3551583013
ISBN-13: 978-3551583017

—Ab hier bitte nur weiterlesen, wenn ihr den ersten Teil “Delirium” und den zweiten Teil „Pandemonium“ schon gelesen habt!—

Erste Sätze:
Ich habe wieder angefangen von Portland zu träumen. Seit Alex zurück ist – wiederauferstanden, aber gleichzeitig verändert, wie ein Gespenst oder Ungeheuer aus einer der Gruselgeschichte, die wir uns als Kinder erzählt haben -, bahnt sich die Vergangenheit wieder einen Weg.

Klappentext:
Ich hätte bei Julian schlafen könne. Ich weiß, dass er das von mir erwartet nach dem, was wir zusammen erlebt haben. Die Entführung, der Kuss. Ich habe ihn schließlich hergebracht. Ich habe ihn befreit und ihn in dieses Leben gezerrt. Nichts sollte mich davon abhalten, neben ihm zu schlafen.
Die Geheilten würden sagen, dass wir infiziert sind. Und wer weiß? Vielleicht haben sie sogar Recht. Vielleicht ist Liebe wirklich eine Krankheit und wir wären ohne sie besser dran.

Inhalt:
Alex lebt. Mit diesem Paukenschlag hört der zweite Teil auf, doch diesen Alex, den Lena einst kannte, er ist doch gestorben, so anders erscheint der Junge jetzt. Und dann ist da noch Julian, der tiefe Gefühle für Lena hegt, mit ihm an ihrer Seite hat sie es zurück in die Wildnis geschafft, doch wonach sehnt sie sich jetzt? Neben dieses Liebeswirren geht es aber immer noch ums Überleben, die Regierung möchte die Rebellen auslöschen und zu denen zählen sie alle, ihr Leben ist in jedem Augenblick in Gefahr.

Hana, Lenas beste Freundin von früher, sie führt ein ruhiges Leben, mit dem für sie ausgewählten Partner, doch dieser Partner ist kein anderer als der zukünftige Bürgermeister, der sich die Bekämpfung der Rebellen auf die Fahne geschrieben hat und ein Mann ist, der unberechenbar erscheint.
Als die Rebellen den entscheidenden Angriff auf Portland planen, ist es Lena, die mit ihrer Vergangenheit und Gegenwart hadert.

Meine Meinung:
Der letzte Teil der Amor-Trilogie und die Spannung war groß: würde er halten können, was die ersten beide Teile versprochen hatten? Ich muss es zugeben, bist auf die Panem-Trilogie hat es noch nie eine Dystopie geschafft, dass ich sie zu Ende gelesen habe, irgendwann verlor sich mein Interesse und ich dachte mir spätestens beim zweiten Teil, dass ich eigentlich gar nicht wirklich wissen wolle, wie es ausgeht, zu uninteressant war der Stoff für mich, jedoch nicht hier. Ich wartete auf Teil drei, weil die Geschichte in meinen Augen irgendwie besonders war und nach dem Abschluss von Requiem kann ich sagen, endlich doch eine richtig gute Trilogie erwischt zu haben.

Neben den Flucht vor der Regierung und der Suche nach Sicherheit, wird die Szenerie um Lena mit der obligatorischen Liebesgeschichte in Beschlag genommen und ich frage mich, warum muss es eigentlich immer eine Dreieckkonstellation sein? Man befindet sich gerade in Lebensgefahr und alles woran man denken kann, ist die Frage, wen man jetzt nun wirklich liebt, hat man da keine anderen Sorgen? Ich glaube, wenn ich etwas kritisieren müsste, dann dieses ganze Liebesgedöns, aber auch der anderen Seite weiß ich natürlich, das so eine Dystopie nie wirklich ohne Liebesgeschichte auskommt und es halt irgendwie dazugehört, wenn ich  persönlich auch darauf verzichten könnte.

Erzählt wird das Buch aus zwei Sichten: Einmal begleiten wir Lena in der Wildnis, wie sie auf der Flucht ist und doch letztlich mit ihren Mitstreitern den großen Angriff auf Portland und somit auf die Regierung plant.
Auf der anderen Seite haben wir Hana, sie lebt in Portland und hat nach der Heilung einen Partner zugeteilt bekommen, den zukünftigen Bürgermeister und eigentlich, eigentlich könnte ihr Leben ruhig sein, aber irgendwas ist in ihr. Die Heilung soll die Gefühle der Menschen dämpfen, Träumen unmöglich machen, doch Hana verspürt diese Gefühle noch und neben diesen auch ein wenig den Wunsch nach Rebellion, doch ihr zukünftiger Mann, er dudelt keinen Widerspruch und dies zeigt er Hana deutlich.

Das Ende, ehrlich gesagt wünsche ich mir danach noch einen vierten Teil, weil wir stecken mitten im Umbruch und dann ist es aus. Natürlich könnte man jetzt die eigene Fantasie zu Rate holen, aber manchmal, da möchte man einfach in die Gedankenwelt des Autors abtauchen, seinen Schluss wissen und sich nicht mit einen selbst erdachten zufrieden geben.

Fazit:
Ein würdiger Abschluss der Amour-Trilogie, wenn einen auch das Ende etwas ratlos zurücklässt und die Sehnsucht nach einem vierten Teil erwachen lässt. Die Geschichte erscheint einfach nicht abgeschlossen und ohne Schluss, kann man auch als Leser nicht wirklich abschließen.

4 Sterne

                      Danke für das Rezensionsexemplar den Carlsen Verlag!

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