Teenage Mutant Ninja Turtles [Film]

Titel: Teenage Mutant Ninja Turtles
Regie: Jonathan Liebesman
Drehbuch: Josh Applebaum, André Nemec, Evan Dougherty
Musik: Brian Tyler

Produktionsland: USA
Dauer: 101 Minuten
Erscheinungsdatum: 2014
Altersfreigabe: FSK 12

Log-Line:
Die humanoiden Kult-Schildkröten Donatello, Leonardo, Raphael und Michelangelo nehmen, unterstützt von ihrem Mentor Splinter (Danny Woodburn), der furchtlosen Journalistin April O’Neil (Megan Fox) und dem ehrgeizigen Kameramann Vern Fenwick (Will Arnett), den Kampf gegen ihren ultimativen Endgegner auf: Ninja-Meister Shredder (William Fichtner) und seine Fußsoldaten. Ihre wichtigsten Waffen dabei sind nicht nur ihre Ninja-Ausbildung, Nunchucks, Bo Stab und Co., sondern vor allem ihr Witz, ihr stets heldenhafter Einsatz für das Wohl der Menschheit und, nicht zu vergessen, eine tiefe brüderliche Verbundenheit, die die vier zu einem unschlagbaren Team macht. Ob mit Leonardos (Pete Ploszek) Führungstalent, Donatellos (Jeremy Howard) technisch versiertem Verstand, Michelangelos (Noel Fisher) energetischem Wesen oder Raphaels (Alan Ritchson) stürmischer Emotionalität: Solange die vier Ninjas zusammenhalten, hat kein Gegner eine Chance, gegen sie anzukommen. Doch der martialische Bösewicht Shredder hat einen Plan, der alles ändern könnte.

Meine Meinung:
Ich habe mir von diesem Film nicht allzuviel erwartet: ein netter (und hoffentlich guter) aktiongeladener Kung-Fu-Film alá Michael Bay, der mich ein wenig berieseln lässt – und genau das war der Film auch!

Anfangs kleben wir an April O’Neil bzw. Megan Fox wie eine Klette, begleiten sie durch den Alltag und lernen so ihre Arbeit und Persönlichkeit kennen. Sonderlich überrascht war ich jetzt ehrlich gesagt nicht, dass mich DAS nicht vom Hocker hauen konnte, zudem ich die schauspielerische Leistung von Megan Fox als gelinde gesagt „ausbaufähig“ betrachtet habe. Zumindest in diesem Film wirkt sie nicht so übertrieben (Sprichwort: „Sexappeal“), dass es sogar noch erträglich war. Wie dem auch sei…

Der sogenannte „Foot-Clan“, angeführt durch ihren Anführer „Shredder“ versuchen bereits seit Jahren, New York unter ihre Kontrolle zu bringen. Durch einen Zufall, wird ein Plan reaktiviert, der seit vielen Jahren stillgelegt wurde, und mit dem es ihm nun möglich wird, seinen Plan endlich zu verwirklichen. Involviert waren sowohl „Shredder“, als auch April O’Neils Vater. Hier wird auch der Werdegang der 4 Turtles und ihres Ziehvaters und Meisters „Splinter“ erläutert. Sie waren „Versuchskaninchen“ für ein neuartiges Genexperiment. Während des Versuches gab es im Labor ein Feuer und die Testobjekte konnten fliehen. Der Werdegang gefiel mir ganz gut, besser als diverse Erörterungen der ’90er Turtles-Filme (wenn auch diese hier nicht viel realistischer ist).

Die Charaktere sind generell gut konzipiert – die Ninjas haben wirklich Persönlichkeit, aber manche Personen mangelt es an Substanz, vor allem der Superschurke „Shredder“ – man vermisst doch etwas den zynischen und bösartigen Charme, der diese Figur ausgemacht hat (hier wirkt er einfach nur stumpf). Bei den Turtles selbst bleibt mir rückwirkend nur zu sagen, dass Michaelangelo (der Orangene) zu oft und Donatello (der Violete) zu wenig zu Wort kam. Manche Gags haben wirklich gezündet (man denke nur an die Aufzugsszene!), aber manche verhallten emotionslos.

Die Story an sich ist nicht so schlecht, wirkt aber doch zeitweise zusammengekleistert. Hervorheben möchte ich aber die tollen Specialeffekts, vor allem die CGI-Animation der Mutanten, diese erzeugen eine tolle Atmosphäre und viel mehr Atmosphäre als ihre Anzug-Buddys aus den ’90er. Die Aktionszenen, nun was kann ich da schon viel darüber berichten, ein Michael Bay Film eben!

Fazit:
Ein Film, von dem ich nicht allzuviel erwartet habe, hat genau das erfüllt (und ein klein wenig mehr). Ich habe schon schlimmeres Befürchtet, ein neues „Transformers“ vielleicht, was sich zum Glück nicht herausgestellt hat. Für Fans der Ninja-Reihe auf jeden Fall einen Blick wert. Wer aber nur für Arthouse-Filme zu haben ist, soll hier bitte einen großen Bogen machen.

Mein Rating:
7/10

http://www.imdb.com/title/tt1291150/

http://www.rottentomatoes.com/m/five_people_you_meet_in_heaven/

http://de.wikipedia.org/wiki/Teenage_Mutant_Ninja_Turtles_%282014%29

3 Gedanken zu “Teenage Mutant Ninja Turtles [Film]

  1. Huhu!

    Das hört sich doch nett an! Ich habe die Turtles in meiner Kindheit geliebt, stehe diesem Film zwar auch ein wenig skeptisch gegenüber, aber ich glaube mittlerweile, ich will ihn dennoch sehen *G*

    Liebe Grüße!

  2. Huhu zurück!

    Für Turtles-Fans ist der Film sicherlich einen Blick wert – dieser Film ist lediglich action-lastiger als die 90er Filme. Zwar wurde er von den Kritikern teilweise zerissen (ist ja auch kein Überknüller), mir aber hat er gefallen 🙂

    [Bernhard]

  3. Dank meinem Freund musste ich in den Film mit. Klar, früher hab stand ich total auf die Turtels, aber muss man sich deswegen jetzt den Film anschauen?! Anscheinend 😉

    Und es ging mir wie dir: Keine großen Erwartungen und ein kleines bisschen wurden diese übertroffen. Hatte schlimmeres vermutet, mit viel mehr Sprüchen, wobei ich „Cremig“ vermisst hab 😉

    Zur schauspielerischen Leistung von Megan Fox hast du schon die richtigen Worte gefunden. So viel auch das Urteil unserer Kinogruppe aus.

    Dafür steht jetzt noch „Maze Runner“ aus, wo mich jetzt mein Freund begeleiten darf 😉 Deal ist Deal!

    Liebste Grüße,
    Kasia

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