[Blogtour] Lilly Lindner – Was fehlt, wenn ich verschwunden bin: Tag 3 – Briefe und ihre Kraft

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Allgemein war es in der letzten Zeit ruhig im privatkino, das Leben ist halt manchmal unendlich schnell, während es vor sich hinkriecht. Umso schöner ist der Anlass, der mich zurückbringt, in die Bücherwelt: Eine Blogtour zu Lilly Linders neuen Buch „Was fehlt, wenn ich verschwunden bin.

Am Mittwoch fing die Tour an, mit einen Interview über Essstörungen bei Tanja von bibliofeles und gestern, gestern habt ihr von Nicole von Born from the sky erfahren, was für Essstörungen es überhaupt gibt und jetzt bei mir? Ich setze ich mich nicht mit der Diagnose auseinander, da wisst ihr jetzt schon einiges, nein, da das Buch in Briefform geschrieben ist, wollte ich das Thema „Briefe und ihre Kraft“ aufgreifen.

Für mich ist es eines der schönsten Gefühle, wenn ich den Briefkasten aufschließe, zwischen Werbung und Rechnungen etwas entdeckte, was den Tag erleuchten kann: Ein Brief von einem lieben Menschen, der an einen denkt, sich einen Moment genommen hat, handschriftliche Worte an einen zu richten, nicht nur kalt eine E-Mail eingetippt hat (wobei sicherlich auch Worte in E-Mails warm sein können, ist es jedoch etwas ganz anderes, wenn man ein Papier zum festhalten an sich drücken kann). In den Roman sind Briefe die einzige Verbindungen zwischen den Schwestern, wenn sie auch ins Leere führen, so helfen so ihnen doch, dass sie sich an der Welt halten, während sie ganz langsam verschwinden und sich ihre Welten trennen.

Ich habe mir überlegt, bevor die Welt nun langsam verschwimmt, kleine Angelhaken in die Luft zu werfen und wer mag, kann sich an ihnen festhalten (keine Sorge, sie sind nicht scharf oder spitz), könnte etwas Licht im Alltag haben. Wer von euch mag, schickt einfach seine Adresse an yvonne.ranacher@gmx.de und erhält dann von mit einen Brief, ein kleines Stück Farbe im Grau. Und keine Sorge, die Adresse werden nicht an Google verkauft, sie bleiben bei mir und gut auf sie aufpassen.

Aber es gibt auch auf der Tour selbst etwas zu gewinnen, ihr könnt 3 Exemplar von Lillys Buch gewinnen, dafür müsst ihr mir bitte nur eine Frage beantworten:

Schreibt ihr noch Briefe und falls ja, wieso, was findet ihr schön daran?

Die Gewinnspielbedinungen:
Teilnahmeschluss ist der 19. Februar um 23:59 Uhr.
Bitte gebt unbedingt eure Mailadresse im entsprechenden Kommentarfeld an!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Teilnahme ist ab 18 Jahren oder mit Einverständnis der Eltern.
Der Versand erfolgt innerhalb Deutschlands, der Schweiz und Österreich.
Für den Versand wird keine Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen.
Die Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel verwendet und danach gelöscht.

Und damit ihr wisst, wo die Tour schon Station gemacht hat und in den nächsten Tagen halt machen wird, hier die Daten:

11.02. Bibliofeles
13.02. Privatkino
16.02. Leselurch
18.02. Schattenwege

12 Gedanken zu “[Blogtour] Lilly Lindner – Was fehlt, wenn ich verschwunden bin: Tag 3 – Briefe und ihre Kraft

  1. Hallo und guten Tag,

    in meiner Anfangszeit mit meinen Mann war Briefe schreiben ganz normal. Ich in Frankfurt, er in Nürnberg und telefonieren wurde auch mit der Zeit recht teuer.

    Deshalb liebe ich auch Briefe schreiben, aber es kommt einfach aus der Mode durch das Internet und das Handy.

    Eigentlich schade, aber ich habe alle Briefe aufgehoben und lese sie gerne ab -und zu mal.

    LG..Karin..

  2. Hallo,

    ich finde es auch toll, wenn ich einen handgeschriebenen Brief bekomme. Leider wird dies immer seltener. Ich schreibe auch nicht mehr so viele Briefe. Es sind meist nur noch Karten, die ich mal verschicken.

    LG
    SaBine

  3. Hallo!
    Ich schreibe meinem Mann immer mal wieder kleine Liebesbriefchen und meinen Kindern welche zu besonderen Ereignissen und auch an Geburtstagen. Darin halte ich die Entwicklung fest oder auch einfach das spezielle Ereignis, damit sie später einmal ausser Fotos noch eine andere Erinnerung haben. In dieser Zeit ist einfach alles viel zu sehr auf Technik ausgelegt – da ist etwas Handgeschriebenes auch mal schön:)

    LG, Claudia 🙂

  4. Hallo Yvonne,

    ein wirklich schöner Beitrag und ein ganz liebes Angebot mit dem Briefe schreiben (muss Dir nachher auch unbedingt noch meine Adresse schicken). Ich finde es auch immer toll, wenn ich einen richtigen Brief im Briefkasten finde. Früher hatte ich sehr viele Brieffreunde, aber mit der Arbeit, meiner Familie und meinen zeitaufwendigen Hobbies (lesen + bloggen) komme ich kaum noch zum Schreiben. Mit den meisten meiner Freunde hab ich also auch nur noch Emailkontakt, wobei ich mir 1 Brieffreundschaft erhalten habe. Briefe sind irgendwie doch persönlicher und einfach schöner 🙂

    Liebe Grüße,
    Moni

  5. Liebe Yvonne,
    ein sehr schöner Post und auch dein „Briefangebot“ finde ich richtig lieb! Wenn ich es nicht vergesse schicke ich dir nacher gleich meine Adresse 🙂
    Ich schreibe ehrlich gesagt keine Briefe mehr, vielleicht weil es „Uncool“ käme oder aber auch weil es mit Handy und Email einfach schneller geht. Ich denke, es ist einfach die Zeit in der ich aufgewachsen bin..
    Liebe Grüße,
    Lea ♥
    leaskleinebuecherecke@hotmail.de

  6. Hey Yvonne,
    toller Beitrag!
    Ich schreibe generell gerne und Briefe gehören auch dazu. Das schöne wenn man jemandem einen Brief schreibt ist, das man für den jenigen praktisch ein unikat schafft, etwas das nur derjenige besitzt und den man mit diesesn Worten glücklich machen kann. Briefe sind für mich ein Weg jemandem zu zeigen das man sich Gedanken gemacht hat, außerdem kann man mit einem Brief positive Gefühle erzeugen und immer wenn es dem jenigen schlecht geht kann er den Brief lesen und sich daran wieder erfreuen.
    Brief sind Zeitlos und halten Erinerrungen in einem Umschlag fest, während E-Mails im Posteingang untergehen!

    Liebe Grüße,
    Miri

  7. Ohja, ich liebe es auch unglaublich einen Brief zu schreiben oder zu bekommen, auch wenn ich sehr lange weder einen geschrieben noch bekommen habe 😦 Könnte ich ja doch mal wieder machen, einfach so… 🙂
    Ich finde an Briefen so schön, dass sie so viel beständiger sind als E-Mails, WhatsApp-Nachrichten oder Ähnliches, denn der Brief geht nicht so schnell irgendwo unter und wird erst recht nicht so schnell gelöscht. Außerdem ist es etwas ganz anderes, den Brief richtig in der Hand halten, über das Papier fahren, daran riechen und die persönliche Handschrift begutachten zu können, als einfach nur Computer-Schrift auf einem Bildschirm zu lesen.

    Am Gewinnspiel möchte ich NICHT teilnehmen, da ich das Buch schon gelesen habe, ein wirklich wundervolles Buch ❤

    Liebe Grüße
    Chrisi

  8. Hallo,
    zwischendurch (im Moment leider zu selten) schreibe ich sehr gerne noch Briefe. Ich mag es mich hinzusetzen, mit Füller und einem schön gestalteten Blatt Papier liebe Worte oder erlebtes aufzuschreiben und jemanden mitzuteilen.
    Ich selber liebe es auch Briefpost zu erhalten. Es ist einfach etwas ganz besonderes, was heute nicht mehr Alltäglich ist, da nur noch via Chat oder email kommuniziert wird.

    Liebe Grüße
    Kati von katis-Buecherwelt

    Katis-Buecherwelt(at)outlook.de

  9. Hallo Yvonne,

    ein sehr schöner Beitrag!
    Ich liebe es Briefe zu schreiben und Briefe zu bekommen.
    Dieses altmodische gefällt mir total gut und ich finde ein Brief ist einfach viel persönlicher als eine SMS oder eine E-Mail.
    Briefe sind für mich einfach etwas Besonderes. Zum Beispiel hebe ich alle Briefe auf, E-Mails löscht man auch mal. Wie gesagt ich liebe Briefe einfach. ❤

    Bei dem tollen Gewinnspiel würde ich auch sehr gerne in den Lostopf hüpfen, weil ich das Buch unbedingt lesen möchte! 🙂

    Ganz liebe Grüße und Dir wünsche ich noch einen schönen Abend,
    Hannah
    (hannahsophie.jaeger@gmail.com)

  10. Huhu,

    als Erstes möchte ich mich für diesen Satz bedanken:
    … das Leben ist halt manchmal unendlich schnell, während es vor sich hinkriecht. 🙂

    Das mit den handschriftlichen Briefen ist so eine Sache. Da ich ja nun schon ein paar Tage älter bin und es „früher“ noch kein Internet gab, hat man natürlich Briefe geschrieben. Es gab sogar in der Bravo eine Rubrik: Brieffreundschaften gesucht (Facebook nostalgisch)
    Eigentlich war das eine schöne Zeit und ich hatte auch einige Brieffreunde, und das trotz meiner „Sauklaue“, die ich leider nie losgeworden bin (trotz dem Schulfach Schönschreiben)
    Naja, aber egal, handgeschriebene Briefe mag ich dennoch super gerne 🙂

    Liebe Grüße
    MacBaylie

  11. Hallöchen,

    Komisch, ich dachte eigentlich ich hätte schon längst einen Kommentar geschrieben. aber dann mache ich das gleich nochmal ;-).

    Ich schreibe tatsächlich noch Briefe mit zwei Personen und bald kommen noch zwei dazu. Ich liebe es auch mal schöne Briefe oder Postkarten im Kasten zu haben. Nicht immer nur REchnungen und Werbung. Ich denke schon, dass Briefe auch einen postivien Einfluss haben können und man einfach auch mal über Sachen schreibt, die eine Außenstehende Person vielleicht ganz anders sieht als das Umfeld, dafür müsste aber schon vertrauen da sein ;-).
    Wenn es natürlich ein Familienmitglied ist wie hier im Buch, ist das eine mega Stüze, so sehe ich das zumindest.

    Liebe Grüße,
    Vanessa

  12. Hallo 🙂
    Danke für diesen tollen Beitrag. Ja, ich habe seit meiner Kindheit eine Brieffreundin. Eines Tages entschieden meine beste Freundin und ich uns als wir noch Kinder waren eine Flaschenpost in den See zuschmeißen. Ich habe eine Antwort bekommen, meine Freundin leider nicht. Seitdem schreibe ich mehr oder weniger regelmäßig mit meiner Brieffreundin. Ich finde so etwas unglaublich bereichernd, denn diesen Brief kann man sich, wenn man gerade vielleicht nicht so einen guten Tag hat, immer mal wieder anschauen. Außerdem mag ich, genau wie du es oben beschrieben hast, einen persönlichen Brief zu erhalten. Es ist ein schönes Gefühl, dass jemand sich die Mühe macht, dir einen handschriftlichen Brief zu schreiben.
    Liebste Grüße
    Lena

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