Alles Steht Kopf [Film]

Titel: Alles steht Kopf
Regie: Pete Docter
Drehbuch: Pete Docter, Meg LeFauve, Josh Cooley
Musik: Michael Giacchino

Produktionsland: USA
Dauer: 94 Minuten
Erscheinungsdatum: 2015
Altersfreigabe: FSK 0

Log-Line:
Erwachsenwerden kann ganz schön schwierig sein und Riley, die aus ihrem bisherigen Leben entwurzelt wird, als ihr Vater einen neuen Job in San Francisco beginnt, ist da keine Ausnahme. Wie wir alle, wird Riley von ihren Emotionen gesteuert – Freude, Angst, Zorn, Ekel und Trauer. Die Emotionen leben im Hauptquartier, der Kommandozentrale im Inneren von Rileys Kopf, wo sie ihr täglich helfen, den Alltag zu überstehen. Als Riley und ihre Emotionen jedoch Schwierigkeiten haben, sich an das neue Leben in San Francisco anzupassen, bricht Chaos im Hauptquartier aus. Obwohl Freude, die wichtigste von Rileys Emotionen, versucht die Dinge positiv zu gestalten, kommt es zum Streit zwischen den Emotionen darum wie man am besten mit der neuen Situation umgeht.

Meine Meinung:
Ich habe nur gutes über diesen Film gehört. Eine solch ernste Thematik und vor allem etwas so komplexes wie unser Verstand, in dieser dargebotenen Form für Kinder. Das hat natürlich meine Neugierde geweckt und so war der Weg ins Kino bereits pflicht.

Man wird recht bald in das diffuse, aber liebevoll erstellte Bild der Psyche eingebunden. Hier haben die Emotionen Freude, Kummer, Ekel, Angst und Zorn das sagen, Gedanken sind als Murmeln dargestellt, welche wiederum in Gedankenbahnen und -züge dargestellt werden. Das Konzept des Unterbewusstem, des Vergessens … Pixar hat sich hier wirklich Mühe gegeben, alle Achtung! Auch wenn die Emotionen an sich jetzt nicht sooo toll umgesetzt (und auch etwas kitschig), kommt die Geschichte in Fahrt. Für mich ist die Dreierkombination Mutter/Vater/Tochter sympatisch und plausibel dargestellt.

Durch einen Unfall werden Freude und Kummer aus der Kommandozentrale entrissen und so müssen sie durch Riley’s Verstand wandern, damit sie das ganz große Unheil noch rechtzeitig abwenden können.

Mehr will ich auch nicht von der Geschichte verraten, aber es sei so viel mal gesagt, dass hier viele Facetten der menschlichen Psyche ihren Platz in diesem Film finden, angefangen vom imaginären besten Freund aus führen Kindertagen, der auch eine wichtige Rolle hier spielen wird, bis zur Traumprozedur. Der Film ist sowohl ernst wie auch humorvoll, die Kombination und die Abwechslung machen meiner Meinung nach diesen Film aus. Zeitweise musste auch ich mit den Tränen kämpfen, manche Szenen waren einfach so schön ausgearbeitet und berührten einfach das Herz.

Und manch andere Szenen regten mein Zwerchfell zum genüßlichen Gelächter an. Sei es der abgelenkte Vater, der gerade an Fußball denkt (yeah, Fußball und NICHT American Football oder Rugby) oder ein kleines aber feines Zitat aus CSI … mit Sonnenbrille!

Fazit:
Eine tolle, wenn auch nicht perfekte Umsetzung eines sehr schweren Konzeptes, aber Pixar hat es gewagt und ich habe meinen Kinobesuch nicht bereut. Lustige Elemente wechseln sich mit tief berührenden Momenten ab, eine gut gewählte Abwechslung. Man darf gespannt sein, was aus dem Hause Pixar noch so tolles kommen wird! 🙂

Mein Rating:
9/10

https://de.wikipedia.org/wiki/Alles_steht_Kopf

http://www.imdb.com/title/tt2096673/

http://www.rottentomatoes.com/m/inside_out_2015/

3 Gedanken zu “Alles Steht Kopf [Film]

  1. Toller Film, obwohl ich schon bissn älter bin und keine Kinder habe, habe ich Alles Steht Kopf trotzdem angeschaut und fand es unheimlich süß und sehr gut gemacht.

    Gruß Sandra

  2. Obwohl ich schon bissn älter bin und keine Kinder habe, habe ich Alles Steht Kopf trotzdem angeschaut und fand es unheimlich süß und sehr gut gemacht. Toller Film

    Gruß Sandra

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