Die wirkliche Wahrheit

Die wirkliche Wahrheit
Titel: Die wirkliche Wahrheit
Originaltitel: The honest truth
Autor: Dan Gmeinhart
Genre: Jugendbuchbuch aber 12 Jahren
Verlag: Königskinder
Format: Hardcover, 256 Seiten
ISBN:978-3551560155

 

 

Inhalt:
Auf den ersten Blick ist Mark ein normaler Junge. Er hat einen Hund names Beau und seine beste Freundin heißt Jessie. Er fotografiert gerne und sein größter Traum ist es, einen Berg zu besteigen. Alles ganz normal, doch etwas unterscheidet Mark: Er ist krank, so krank, dass er viel Zeit im Krankenhaus verbringen muss, ob er gesund wird, steht in den Sternen. Mark hat jedoch einen großen Traum und so beschließt er mit Beau abzuhauen. Im Gepäck seine Kamera, sein Notizbuch und der Wille, den Gipfel des Mount Rainier zu erreichen, koste es was es wolle.

Meine Meinung:
Das Buch war ein absoluter Spontankauf, irgendwas an der Kurzbeschreibung hat mich magisch angezogen, wie ein zwölfjähriger Junge, für seinen großen Traum kämpft, weil er weiß, dass die Zeit drängt. Vorstellen konnte ich mir allerdings unter der Geschichte nicht viel, da war eine Blockade in mir, weshalb es auch erst einmal ungelesen blieb, aber manchmal hat man das Gefühl, dass jetzt genau der richtige Moment für ein Buch ist und so war es auch hier.

Die Geschichte fängt auch gleich rasant an: Mark beschließt, sich auf den Weg zum Mount Rainier zu machen und haut von zu Hause ab, immer an seiner Seite Beau. Die Reise dorthin klingt im ersten Moment einfach, doch viele Steine legen sich Mark in den Weg. Er hat zwar einen genauen Plan, wie er zu dem Berg kommen möchte, aber es geschehen Dinge, die einfach nicht vorhersehbar sind und eine Planänderung verlangen. Beeindruckt hat mich, dass er nicht aufgegeben hat. Was auch geschehen ist, er hat an seinen Traum festgehalten. Natürlich hat er gezweifelt, an sich, an seiner Entscheidung, aber sein Traum war stärker und hat ihn Kraft verliehen.

Zuerst war natürlich meine Frage, warum er nicht seine Eltern fragt, ob sie auf den Berg mit ihm fahren, aber es stellt sich bald heraus, dass er wirklich sehr krank ist und jede Anstrengung vermeiden soll. Erst gegen Ende hin erfährt der Leser, welche Krankheit er hat. Einerseits möchte man ihn in Watte packen, so zerbrechlich wirkt er, doch andererseits kann man verstehen, warum er seinen Traum verwirklichen möchte, weil er weiß, dass er vielleicht nie wieder gesund wird und somit nicht mehr viel zu verlieren hat. Es spaltet einen als Leser, man versteht ihn und doch möchte man, dass es einfach eine andere Lösung gibt.

Niemand weiß von seinem Plan, auch finden sich keine Hinweise, so bleibt eine Vermisstenanzeige im Raum, doch gibt es einen Menschen, der von seinen Absichten weiß: Seine beste Freundin Jessie. Ihr hat er eine Nachricht hinterlassen, nicht eindeutig, aber sie liest zwischen den Zeilen, findet heraus, wohin er möchte und auch sie kämpft mit sich. Soll sie seinen Plan verraten oder ihn ziehen lassen, weil auch sie weiß, das es sein großer Traum ist.
Diese Gedanken erfährt man, weil das Buch abwechselt in Marks und Jessies Sicht beschrieben ist. Durch Jessie erfährt man auch, wie die Eltern von Mark mit seinem verschwinden umgehen, so entsteht ein rundes und komplettes Bild.

Erwähnen muss man wohl auch Marks Hund Beau. Er steht wirklich in jeder Situation an der Seite seines Besitzers, oft gibt er ihm auch Kraft, weiterzumachen, wenn die Krankheit ihn wieder an seine körperliche Grenze bringt. Gegen Ende hin bringen die Beiden auch noch das Leserherz zum Rasen, was einen dazu verleiht, das Buch einfach nicht mehr aus der Hand zu legen.

Fazit:
Unter dem Inhalt kann man sich vielleicht nicht viel vorstellen, doch „Die wirkliche Wahrheit“ ist eine Plädoyer für seine Träume zu kämpfen, nicht aufzugeben, auch wenn alles verloren scheint. Es ist eine ruhige Geschichte, die nicht viel Spannung beinhaltet, aber definitiv eine wunderbares Leseerlebnis bietet.

4 Sterne

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