[reflection] A World Without you

Crenshaw
Titel: A World Without you
auf Deutsch bis jetzt erhältlich: nein
Autor: Beth Revis
Genre: Jugendbuch ab 12 Jahren
Verlag: Razorbill
Format: Hardcover, 384 Seiten
ISBN:978-1595147158

 

 

Lange hat es gedauert, aber nun gibt es meine erste [reflection]  und falls es wer nicht mehr weiß, könnt ihr hier noch einmal nachlesen, was ich damit jetzt überhaupt meine.

Kurz zum Inhalt:
Der 17-jährige Bo denkt, er kann durch die Zeit reisen. Er steigert sich soweit hinein, dass seine Eltern beschließen, ihn an die Berkshire Academy zu schicken. Er denkt, damit er andere Menschen kennenlernt, die Superkräfte haben. In Wahrheit ist es eine Art Psychiatrie.
Dort lernt er Sofia kennen, ein ruhiges und schüchternes Mädchen, dass die „Kraft“ hat, sich unsichtbar zu machen. Die zwei verlieben sich, doch Sofias Depression ist so stark, dass sie sich umbringt. Bo denkt, wenn er in die Vergangenheit reist, kann er sie eventuell noch retten und merkt nicht, dass er sich selbst verliert.

Meine Meinung:
Das Buch war eine Empfehlung von  Dani (Buchbegegnungen), wobei sie ehrlich war und meinte, sie habe es noch nicht gelesen, aber der Inhalt klang für sie vielversprechend. Gut, wer nicht wagt, der nicht gewinnt, aber ehrlich, dieses Buch hat mich beinahe dazu gebracht mein Experiment zu beenden. Warum? Es ist doch nur ein kleines unschuldiges Buch. Stimmt, es wirkt so unscheinbar, aber der Inhalt, der ist … besonders.

Auf Seite 50 dachte ich: „Himmel, dass ist doch irgendwie ein Fantasiebuch, also doch kein Buch über psychische Probleme?“ Menschen die unsichtbar werden, jemand der Gegenstände mittels Gedanken bewegen kann, ein Mädchen, was nur schnippen muss und schon steigt eine Flamme an ihrem Finger hoch. Und Bo, er kann in der Zeit umherreisen.

Sind wir uns einig, dass diese Beschreibung gut in ein Fantasiebuch passt? Eben und deswegen bin ich Rezensionen lesen gegangen, vielleicht hat mein Englisch ja überhaupt nicht ausgereicht, um zu verstehen, was da geschrieben steht, vielleicht war die Inhaltsbeschreibung ein Fehler und ich hatte ein ganz anderes Buch vor mir.
Ab auf goodreads, ein wenig durch die Meinungen gelesen und ganz oft stand dort „definitely non-fiction“ und ich so: „Alter, dass ist doch definitely fiction!“ Okay, hingesetzt, Tee getrunken und weitergelesen. Seite 100. Ich fühlte mich immer noch wie in einem Fantasieroman.
Reicht mein Englisch etwas nicht aus, um zu verstehen, was dort geschrieben steht?
Ganz ehrlich, ich hab an meinem Verstand zu zweifeln begonnen und das, so muss ich zugeben, hat das Buch ziemlich großartig gemacht, weil ich irgendwann selbst nicht mehr wusste: was ist die Realität?

Bo’s 100% Überzeugung, Superkräfte zu haben, all seine Beschreibungen, ich habe es geglaubt, war mir sicher, dass an der Academy alle besonders sind und auch wenn ich den Inhalt kannte, zumindest laut der Beschreibung, hat mein Kopf gestreikt, wollte die Realität nicht sehen, ebenso wie es Bo nicht gelingt, die Wirklichkeit zu akzeptieren.
Irgendwann begann es durch die Zeilen zu sickern, irgendwann habe ich gemerkt, wie zerbrechlich dieses ganze Konstrukt ist und ich dachte mir, er muss es doch auch merken, Bo muss es doch auch sehen. Darauf habe ich danach gewartet, bis die Therapie bei ihm greift, aber man wartet, wartet bis zum Ende und sitzt dann mit offenen Mund vor dem Buch.

Die Geschichte ist grandios, wenn ich auch das ganze Buch dachte, dass es doch eindeutig Fantasie ist, aber weil ich auch wusste, dass es eben nicht Fantasie ist, war ich komplett zerrissen. Es war, zugegeben, komplett anders als ich dachte, aber dieses anders, hat das Buch so einzigartig gemacht.

Lesbarkeit und Schwierigkeit des Englisch: mir fiel es ein wenig schwer, den Beschreibungen der Zeitreisen zu folgen, weshalb es an dieses Stellen etwas an der Verständlichkeit gefehlt hat, aber im Großen und Ganzen was es verständlich geschrieben.

2 Gedanken zu “[reflection] A World Without you

  1. Hallo liebe Yvonne,

    vielen Dank für deine informative und ausführliche Buchrezension!

    Das Buch hatte ich gar nicht so richtig auf dem Schirm und du hast mich mit deiner begeisterten Rezi gerade total neugierig auf das Buch gemacht. 🙂

    Falls ich es lese, werde ich es allerdings auf Deutsch lesen, wenn du sagst, dass man manchmal Stellen nicht so gut verstehen konnte.

    Liebe Grüße und Dir noch einen schönen Abend,
    Hannah

  2. Liebe Hannah,
    ich hoffe wirklich, dass das Buch auf Deutsch erscheinen wird, dann werde ich es nämlich auch noch einmal lesen, um es ganz zu verstehen. 😉

    Alles Liebe
    Yvonne

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