Literaturbloggerbuch

Literaturbloggerbuch
Titel: Literaturbloggerbuch
Autor: Mara Giese
Genre: Sachbuch
Verlag: Edel Elements
Format: eBook, 186 Seiten
ASIN: B01L1ST2ZI

 

 

Mara kennt man. Ihren wunderbarer Buchblog „Buzzaldrins Bücher“ kann und will ich mir nicht wegdenken, umso mehr hat es mich gefreut, dass sie ein Buch über das Bloggen an sich geschrieben hat.
Es ist ein Ratgeber, der dem Leser ein paar Tipps und Tricks verrät, wie man am besten mit einem Buchblog startet, aber auch wenn man schon einen hat, findet man gute und nützliche Ratschläge für sich.

Zugegeben, ich bin einer der faulsten Menschen überhaupt. Ich liebe Bücher, lese wahnsinnig gerne und ja, auch schreibe ich (meistens) gerne, aber mich wirklich beschäftigt, wie ich meinen Blog zu etwas einzigartigen mache oder wie sich am besten Werbung machen lässt oder ähnliches, darüber habe ich erst in den letzten Monaten angefangen nachzudenken.

Ich mag meinen Blog, er ist nicht außergewöhnlich, geht vermutlich auch ziemlich in der Masse unter, aber er ist mein zu Hause, nun seit nahezu 6 Jahren und doch, manchmal braucht es Input von außen, um sein Heim vielleicht noch ein bisschen gemütlicher zu machen.

In dem Buch versammeln sich Tipps für Anfänger, aber auch Fortgeschrittene, ob es jetzt Ideen sind, worüber man bloggen könnte, wie man am besten Anschluss findet, aber auch der technische Aspekt findet hier Platz. Was die Technik anbelangt, ist das Buch sehr stark auf WordPress fixiert, was einerseits verständlich ist, hat Mara doch ihre Seite dort, andererseits ist es aber daher bei den ein oder anderen Thema so, dass jemand bei einem anderen Anbieter nicht unbedingt etwas für sich mitnehmen kann.
Ich denke, man hätte es irgendwie deutlicher machen können, weil Blogger.com User doch ziemlich auf der Strecke bleiben und dann eventuell verstimmt sind, weil das Buch eben auf einen anderen Anbieter ausgerichtet ist und nicht alles für sie hilfreich ist.

Die Tipps sind immer wieder von Interviews von diversen Buchbloggern unterbrochen, die ziemlich informativ sind, aber auch zeigen, was die Realität wirklich für einen Betreiber einer Seite bereithält, wie sie sich die Arbeit an den Beiträgen einteilen, welche Überlegungen es für sie gab usw.

Ein besonders guter Abschnitt in den Buch, beinhaltet die rechtlichen Hinweise, die man befolgen muss, damit man keine Probleme bekommt. Der Ein oder Andere erinnert sich vielleicht noch an die Debatte, ob man Buchcover einfach so einfügen darf oder das leidliche Thema Impressum wird behandelt – mit einem Fachmann, der sich auskennt und klar sagt, welche Pflichten ein Blogger hat, um mögliche Probleme zu umschiffen.

Mich hat das Buch dazu angeregt, etwas über meinen Blog nachzudenken, ob es groß etwas in meinem Denken geändert hat, dass weiß ich nicht. Neue Ideen sind aufgekommen, Überlegungen wurden gestartet, letztlich bleibt aber die Erkenntnis, dass wer im großen Stil bloggen möchte, eines auf jeden Fall mitbringen sollte: Zeit und Ausdauer.

Die Ausdauer besitze ich seit 6 Jahren, die persönliche Frage, die ich mir wohl letztlich stelle, ist, ob ich mir die Zeit nehmen sollte, hier groß etwas zu verändern oder ob ich in der Zeit nicht lieber lesen sollte, weil ein Blog zwar schön ist, aber lesen um ein vielfaches schöner ist – für mich.

3 Gedanken zu “Literaturbloggerbuch

  1. Gute Einschätzung zum Buch. Der Hinweis dass es eher auf wordpress ausgerichtet ist, ist für mich schon sehr hilfreich, da ich blogspot nutze und mich gerade das technische vielleicht am meisten interessiert hätte. Mir geht es da aber wie dir, ich habe ehrlich gesagt keine Lust und Ausdauer, mich genug damit auseinanderzusetzen. Seit Jahren habe ich vor, das Äußere meines Blog etwas zu ändern, aber trotzdem ist er immer noch fast genau so, wie ich ihn vor 6 Jahren gestartet habe. Mir macht das im Endeffekt aber nichts aus und deshalb fehlt mir auch die Motivation, mich damit auseinanderzusetzen. Ich kann dich da also sehr gut verstehen!

    • Eben, ein kleiner Hinweise wäre super gewesen, weil gerade von der Technik nicht wirklich viel für Blogspot dabei ist, allerdings auch nicht unbedingt für WordPress.com – eher für .org – da ist auch eine Meile dazwischen.
      Es stimmt schon, die Motivation ist meistens verschwunden und irgendwie lese ich liebe, weil, so muss ich zugeben, ich technisch sowieso nicht gerade die Leuchte bin und auch gar nicht so den Wunsch habe, mehr zu können.
      Und ein Blog, wenn er auch nicht wirklich groß ausgebaut ist, ist ein zu Hause und solange wir uns wohl fühlen, wird es richtig für uns sein.

      • Ich fänd es schon interessant und würde sowas auch gerne können, aber wenn es dann darum geht, mir das von Grund auf selbst beizubringen, sieht die Sache wieder anders aus.
        Das hast du schön gesagt, stimmt 🙂

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