Lesemonat Dezember 2017

Lesemonat Dezember

Begonnen hat der Dezember wie der November aufgehört hat, mit „Ashes – Tödliche Schatten“ – die Serie, dich ich nun endlich mal fertig lesen wollte. Den zweiten Teil hatte ich zwar schon gelesen, aber ich konnte mich wirklich nicht mehr an den Inhalt erinnern. Habe ich in der Rezension von 2012 wirklich gesagt, das Buch wäre nicht extrem brutal? Scheinbar habe ich jetzt eine andere Geschichte gelesen, weil verdammt, ich sag nur Spanferkeljunge – dieses Bild werde ich nie wieder los!
Den dritten Teil „Ruhelose Seelen“ hat ich dann auch noch, aber der war ziemlich mau und nicht sonderlich aufregend.

Dann ging es mit „One of us is lying“ weiter, welches mir Nana schon einmal ans Herz gelegt hatte. Danach gegriffen habe ich aber erst, als ich gesehen habe, dass es im Feber 2018 auf Deutsch erscheint und weil ich wusste, dass ich dann vermutlich eher die englische Ausgabe ignoriere. Es war okay, irgendwie, aber auch nicht wirklich so das Highlight.

„Warum ich euch nicht in die Augen schauen kann: Ein autistischer Junge erklärt seine Welt“ von Naoki Higashida habe ich mir damals 2014 gleich nach der Erscheinung gekauft, um es danach wunderschön ins Regal stellen zu können. Schade eigentlich, weil es ein wirklich tolles Buch ist, nicht nur zum anschauen.
Naoki Higashida war 13 Jahre alt, als er das Buch geschrieben hat und weiß wovon er redet, denn er hat Autismus und beantwortet fragen, die so mancher sich vielleicht schon gestellt hat. Interessant ist das Buch vermutlich für alle, die jemanden mit Autismus kennen und Erklärungen suchen, für manche Verhaltensweisen, die unerklärlich sind.

Nicole Jägers „Nicht direkt perfekt“, habe ich blind gekauft, weil mir ihr erstes Buch „Die Fettlöserin“ damals  schon extrem gut gefallen hat. Dieses Mal dreht es sich nicht explizit um das Thema Gewicht, sondern der Fokus liegt auf: Frausein.
Es ist ambitioniert, das Kapitel „Große Schwester“ ist der absolute Hammer, aber ansonsten hat mich das Buch ein wenig an eine endlose Motivationsrede erinnert – „Du darfst sein, wie du bist!“, „Liebe dich selbst, wenn es auch manchmal schwer ist!“ „Nach dem ersten Schritt, ist der Weg schon leichter!“ etc.
Versteht mich nicht falsch, die Motivationsrede kommt schon tatsächlich ein bisschen an, aber es ist für mich, als Pessimistin, auch ein wenig mühselig.

Zwei Kinderbücher hat der Dezember auch noch gebracht: „Oskar und das Mandelherz“ wozu ich eigentlich noch eine Rezension schreiben möchte, weil es absolut fantastisch, einzigartig und wunderschön war.

Das zweite Kinderbuch war „Ellie findet das Glück“ von W. Bruce Cameron. Könnt ihr euch noch an „Bailey – Ein Freund für Leben“ erinnern, der Film, in welchen angeblich ein Hund gequält wurde? Der Film basiert, wie so oft, natürlich auf einem Buch.
Ich gehöre zu dir

 

2011 erschienen, hab ich es natürlich wegen dem knuffigen Hündchen auf den Cover lesen müssen! Mittlerweile ist das Buch längst verschenkt, weil es okay war, aber wirklich überzeugt hatte es mich damals nicht.

 

 

Und wie es auch immer so ist, erschien 2017 eine Filmausgabe, um nochmals das Buch zu vermarkten: „Bailey – Ein Freund fürs Leben„.
Soweit, so unspannend, allerdings hat der Fischer Kinder- und Jugendbuchverlag eine zusätzliche Variante der Filmausgabe herausgebracht. Kinderbücher:

Bailey

Die Geschichte von Bailey wurde auf drei Bücher aufgespalten (Teil drei „Molly findet eine Freundin“ erscheint am 22.Februar 2018). Der Hündchenfaktor hat mich natürlich zum ersten Teil „Bailey findet ein Zuhause“ greifen lassen und es war blöd. Es hat der Niedlichkeitsfaktor oder generall irgendeine Emotion gefehlt.
Im Juli erschien dann Band zwei „Ellie findet das Glück„, was ich dann eigentlich gar nicht mehr lesen wollte, aber dann war es in der örtlichen Buchhandlung lagernd und ich ein leichtes Opfer. Gut so.
Alles was Band eins nicht hatte, war nämlich bei Ellie angesammelt – Niedlichkeit, aber auch Herzschmerz. Die Zeichnungen in beiden Bänden sind nicht die schönsten, aber „Ellie findet das Glück“ ist absolut empfehlenswert.

Nochmals die Reihenfolge für euch:
1.) Bailey findet ein Zuhause
2.) Ellie findet das Glück
3.) Molly findet eine Freundin (erscheint im Feber 2018)
Wobei sich die Bücher bis jetzt auch unabhängig voneinander lesen lassen.

So endete mein Jahr 2017 und jetzt habe ich auch mal genug geschrieben, die nächsten Tage, so seid vorgewarnt, werde ich mich übrigens noch an einen Jahresrückblick machen.

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