Monatsrückblick Juli 2018

Diesen Monat habe ich es tatsächlich geschafft, kein Buch zu rezensieren. Es waren gute Geschichten dabei, aber irgendwie sind mir alle Buchstaben bei der Hitze weggeschmolzen, nun habe ich versucht sie einzusammeln, um daraus einen kleinen Rückblick zu bauen.

Juli2

Obwohl es mit den Buchrezensionen nicht so klappen wollte, war es hier nicht komplett ruhig – Bernhard hat eine Rezension zu der Serie „Cobra Kai“ geschrieben, die, wenn ich es richtig verstanden habe, auf den alten Filmen von Karate Kid aufgebaut ist.
Was ich ganz sicher weiß – Hardcorekritiker Bernhard war richtig begeistert davon, weshalb es eindeutig eine Serienempfehlung ist!

Aus meinen Fingern stammt die Filmrezension zu „Love, Simon“ und erhält eine halbe Empfehlung. Kommt, wie oft, nicht an das Buch ran oder sagen wir:

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Jetzt aber mal zu den Büchern, gelesen habe ich 6 Stück und den Anfang hat folgendes gemacht:

To all the boys I’ve loved before von Jenny Han

Ich kannte die Reihe vom Sehen her, mein Interesse wurde allerdings erst dadurch geweckt:

Seit 17. August gibt es auf Netflix einen Film zu dem Buch und irgendwie hatte der Trailer etwas an sich, dass ich die Geschichte sofort lesen wollte. Was soll ich sagen? Ein locker fluffiges Buch, mit einer liebenswerten Hauptprotagonistin. Nicht der große Wurf, aber ich freu mich schon auf den Film …. da ich den Beitrag vor hundert Jahren angefangen habe, läuft der Film natürlich schon längst auf Netflix und ich hab ihn sogar  schon gesehen. Ich nehme mir vor, eine Rezension zu schreiben, aber ich verspreche nichts – Tipp: schaut unbedingt diesen Film! Unbedingt! Am besten sofort!

 

The Thing About Jellyfish von Ali Benjamin

Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren„, so heißt die deutsche Ausgabe und ist am 23.Juli erschienen. Ein Buch was sich mit dem schweren Thema Trauer auseinandersetzt und laut Empfehlung ab 12 Jahren ist.
Es war … besonders, einzigartig und überraschend. Suzy ist ein außergewöhnliches Mädchen, was es nicht immer einfach hat, zu seltsam erscheint sie ihren Mitschülern, nur ihre Freundin Franny steht an ihrer Seite, doch irgendwie wächst auch zwischen ihnen die Kluft. Auf den Weg in die Pubertät, ist es nicht sonderlich „schick“, sich mit dem Freak der Schule abzugeben. Und dann stirbt Franny.
Suzy sucht nach Gründen, wo es keine Gründe gibt und man steht als Leser daneben, möchte sie einfach nur festhalten, damit sie sich selbst nicht verliert.
Das Buch ist wunderschön, tut an einigen Stelle aber auch ziemlich weh.

 

 Nicht weg und nicht da von Anne Freytag

Für das Buch hatte ich tatsächlich mit einer Rezension begonnen, aber zwischendurch sind die Buchstaben geschmolzen und ich konnte sie nicht wirklich beenden.

Deswegen eine andere Form:  kombiniert einfach die Rezensionen von:
Just Mias Life und tthinkttwice und zack, da habt ihr auch meine Meinung.

 

Die Welt ist böse! von Julian Hannes

Ein Spontankauf – dieses Buch beinhaltet 13 wahre Kriminalfälle aus aller Welt, die bis heute ungelöst sind. Besonders der Teil, dass sie ungelöst sind, hat mir doch öfters einen Schauer über den Rücken gejagt, allerdings muss ich auch sagen, kannte ich nahezu die Hälfte schon. Medical Detectives ist jeden Freitagabend Pflichttermin und auf youtube schau ich schon mal gerne Videos aus diesem Bereich an.
Warum ich youtube erwähne? Julian Hannes ist dort unter den Namen Jarow zu finden, ich kannte ihn zuvor nicht, aber man kann wohl sagen, er ist dort eine Berühmtheit.

Ehrlich betrachtet – all die 13 Geschichten findet man bei Google, all die Tatabläufe, die Verdächtigen etc. findet man auch alles, somit braucht es dieses Buch nicht unbedingt, allerdings mag ich die Sammlung, eben weil man nicht selbst bei Google suchen muss, sondern alles auf den Silbertablett geliefert bekommt.

 

Live through this von Mindi Scott

Alles was ich über das Buch wusste war – es geht um sexuellen Missbrauch und dieses Thema schwebt auch wie ein Damoklesschwert über der kompletten Geschichte. Man geht nämlich zu Beginn auf anderen Wegen und glaubt schon, alles verstanden zu haben, aber ehrlich – nein. Einfach nur nein. Es ist alles anders, als man am Anfang annimmt und als man weiß, woran man ist, verliert man sich.
Nur mit dem Ende, ich weiß nicht, damit konnte ich mich nicht anfreunden, weil alles irgendwie so schwammig war. Als wären der Autorin die Worte ausgegangen, wo es dort doch unbedingt Worte gebraucht hätte.

 

Wenn ich bleibe von Gayle Forman

Vermutlich bin ich eine der Letzten, die dieses Buch überhaupt gelesen hat, aber zumindest kann ich es jetzt einmal abhaken. Es war … okay.  Weil aber nahezu jeder das Buch schon gelesen hat, ich deshalb mit extrem hohen Erwartungen an die Sache ging, gebe ich nicht einmal der Geschichte die Schuld. Sie ist gut, durchaus, wirft die wichtige Frage „gehen oder bleiben“ auf, allerdings hat es nicht ganz bei mir gezündet, weil ich so viel mehr erwartet hatte. Ein mehr an Gefühlen. So zogen die Worte an mir vorbei, gelangten aber nicht wirklich in mein Herz. Schade eigentlich, aber vielleicht schau ich mir auch noch den Film an und erlebe dort die Zündung zum Feuerwerk.

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