Monatsrückblick Feber 2019

Moment, Moment …. was habe ich überhaupt im Feber gelesen? Muss man kurz das Bücherregal umgraben gehen.



Ach guck, doch was gefunden:

Feber 2019

Folgende Buchrezensionen gab es im Feber:
„Welcome to Reality“ von Len Vlahos

 

Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen. – Ava Reed

Fangen wir mit Avas Buch an, was ja in den Social Media wahre Bilderwellen ausgelöst hat und dadurch auch erst bei mir eingezogen ist. Ich war skeptisch, aber irgendwie auch verdammt neugierig – als Fazit kann ich nur sagen: die Geschichte kam für mich 15 Jahre zu spät.
Als Jugendliche wäre ich vermutlich Leni und Matti verfallen, mehr Leni, weil die Geschichte ihren Anfangskampf mit einer Depression/Angststörung zeigt.
Dieses nicht wissen, was mit einem selbst los ist und die tiefe Verlorenheit, das Gefühl, nie wieder wie ein normaler Mensch zu sein.  All dies fasst die Geschichte zusammen, kann Betroffenen Halt geben, hätte mir vielleicht Halt gegeben.

Jetzt bin ich aber 30, hab viel mit meiner eigenen Depression erlebt und fand es zu oberflächig, aber ich denke auch, wenn man lange genug mit dieser Krankheit im Körper zusammenwohnt, weiß man einfach mehr, erwartet sich von Geschichten diesbezüglich etwas anderes, deswegen will und kann ich das Buch nicht wirklich bewerten.

 

Hinter Glas – Julya Rabinowich

Alice wohnt in einem kalten zu Hause, welches durch die Tyrannei des Großvaters bestimmt wird und die nicht vorhandene Liebe seitens ihrer Eltern.
Als sie Niko kennenlernt, sieht sie die so sehnlich gewünschte Liebe vor sich und flüchtet sich in seine Arme, die erste Zeit ist wunderschön, doch dann verändert sich Niko, seine fürsorgliche Art, schwenkt in eine extrem aufbrausende um.
Ich verstehe die Botschaft in dem Buch, weiß, was die Autorin den Leser vermitteln wollte, muss aber sagen – es kam bei mir nicht an. Die Geschichte bleibt für mich kalt und leer zurück. Ohne irgendeine Nachhaltigkeit.

 

Du wolltest es doch – Louise O’Neill

Dieses Buch zog bei mir gleich im Juli 2018, als es veröffentlicht wurde, ein.
Und dann stand es erst einmal im Regal, weil ich viel zu viel Angst vor dem Inhalt hatte, kann man ja auch mal haben, Angst vor Geschichten. Allerdings wusste ich, es lesen zu wollen, nur wann, das war fraglich.
Jetzt war es soweit und was soll ich sagen, viele schreiben, Emma wäre so extrem unsympatisch, aber ehrlich, so schlimm war sie gar nicht. Klar, als Freundin hätte ich sie nicht wollen und als Feindin noch weniger. Aber wartet, wer das Buch nicht kennt, Nana hat eine sehr tolle Rezension dazu geschrieben – hier klicken!
Und dieser Rezension möchte ich mich einfach nahtlos anschließen, wobei ich zum Ende sagten wollte – es war authentisch, es war vielleicht nicht gut, aber es ist ganz oft die Realität und auch die gehört manchmal schonungslos in ein Jugendbuch.
Gerade bei diesem Thema zeigt es die Zerissenheit und die vermeintliche Sicherheit der Stille. Ich glaube, genau wegen dem Ende mag ich die Geschichte so, weil ich es nachvollziehen kann.

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