Stell dir vor, dass ich dich liebe

 

Titel: Stell dir vor, dass ich dich liebe
Originaltitel: Holding Up the Universe
Autor: Jennifer Niven
Genre: Jugendbuch ab 12 Jahren
Verlag: FISCHER Sauerländer
Format: Broschiert, 464 Seiten
ISBN: :978-3737355100


Kauft doch wieder einmal in eurer örtlichen Buchhandlung ein!

Inhalt:
Jack ist der Coolste, der Schönste, von allen geliebt und begehrt. Doch er hat ein Geheimnis: Er ist gesichtsblind. Auf Partys fällt es ihm schwer, seine Freundin unter all den anderen Frauen zu erkennen. Für ihn sieht ein Gesicht wie das andere aus. Dass er schon mal einer vollkommen Fremden ein »Hey Baby« ins Ohr raunt, halten alle für Coolness. Doch Jacks ganzes Leben besteht aus Strategien und Lügen, um sein Problem zu vertuschen: Immer cool bleiben, auch wenn er mal die Falsche küsst. Jedes Fettnäpfchen eine Showbühne! Und dann kommt Libby, die in den Augen vieler so unperfekt ist, wie man nur sein kann. Denn Libby ist übergewichtig. Keine Strategie der Welt kann das vertuschen. Libby ist die Einzige, die erkennt, was hinter Jacks ewigem Lächeln steckt. Bei ihr kann Jack zum ersten Mal einfach er selbst sein.
Aber hat einer wie Jack den Mut, zu einer wie Libby zu stehen? ©FISCHER Sauerländer

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Lost & Found

Titel: Lost & Found
Originaltitel: Worth a Thousand Words
Autor: Brigit Young
Genre: Jugendbuch ab 12 Jahren
Verlag: Knesebeck
Format: Hardcover, 224 Seiten
ISBN: :978-3957280916


Kauft doch wieder einmal in eurer örtlichen Buchhandlung ein!

 

Inhalt:
Seit sie bei einem Autounfall ein hinkendes Bein zurück behalten hat, versteckt sich Tillie Green lieber hinter ihrer Kamera. Durch die Linse nimmt sie viele Details wahr und ist dadurch eine Meisterin im Aufspüren verlorener Objekte. Bis die Suche nach dem Vater ihres Mitschülers Jake sie dazu zwingt, aus dem Schutz der Kamera herauszutreten. Aus der stillen Außenseiterin wird das Mitglied eines Detektivduos, das versucht, den Schlüssel zum Verschwinden von Jakes Vater zu finden. Als sich die Wahrheit als etwas entpuppt, was Jake nicht wahrhaben will, und durch ihre Fotos weitere Geheimnisse ans Licht kommen, muss Tillie sich entscheiden, was – und wer – ihr wirklich wichtig ist. Ein spannend geschriebener Roman über eine trotz Handicap starke Heldin, die ihre selbst gewählte Isolation verlässt.©Knesebeck

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Jahresrückblick 2018

Die letzten Wochen waren hier sehr still, nur Bernhard hat die Stille mit seiner Rezension zu „Phantomschmerz – Der Fall Finn Fischer“ durchbrochen – wenigstens einer der hier Engagement zeigt!
Nun ja, ganz ehrlich, mein Motivation war irgendwie verschwunden – schwupps, aufgelöst. Aber es steht ein blank poliertes Lesejahr vor mir und obwohl es kein Vorsatz ist, weil ich diese vorsätzlich immer ignoriere, versuche ich vielleicht wieder, ein bisschen mehr zu schreiben.
Warum nicht mit einem Jahresrückblick 2018 anfangen, damit das alte Jahr abgeschlossen ist und man sich ganz dem neuen widmen kann.

Privatkino Rückblick

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Phantomschmerz – Der Fall Finn Fischer [Film]

Phantomschmerz (2018)Titel: Phantomschmerz – Der Fall Finn Fischer
Regie: Andreas Olenberg
Drehbuch: Andreas Olenberg & Daniel Littau

Produktionsland: Deutschland
Dauer: 98 Minuten
Erscheinungsdatum: 2018
Altersfreigabe: FSK 12

Log-Line:
Ein krimineller Taxifahrer (Daniel Littau) sucht den Schuldigen für den Tod seines kleinen Bruders und trifft dabei auf den behandelnden Chefarzt (Sven Martinek). Als dieser zwei Jahre nach dem Verlust seines Patienten betrunken in ein Taxi steigt, ahnt er noch nichts von dem Familiendrama, das sich schon sehr bald zu einem Thriller entwickeln wird. @Camcore

Man Of Steel [Film]

Superman, bearing his traditional red and blue costume, is shown flying towards the viewer, with the city Metropolis below. The film's title, production credits, rating and release date is written underneath.
Titel: Man Of Steel
Regie: Zack Snyder
Drehbuch: David S. Goyer, Christopher Nolan (Story)

Produktionsland: USA
Dauer: 143 Minuten
Erscheinungsdatum: 2013
Altersfreigabe: FSK 12

Log-Line:
Schon früh entdeckt Clark Kent, dass er über außergewöhnliche Kräfte verfügt, die ihn von allen anderen Menschen unterscheiden. Durch die liebevolle Unterstützung seiner Eltern meistert er alle Widrigkeiten, sogar die Highschool. Als junger Mann macht sich Clark schließlich auf die Reise nach seinem Ursprung und nach der Antwort auf die Frage: Warum bin ich hier?

Um die Welt vor der kompletten Zerstörung zu retten und um als Symbol der Hoffnung für die Menschheit zu gelten, muss sich Clark als wahrer Held offenbaren. Als Gegner des Superhelden treten in Man of Steel Überlebende vom Planeten Krypton auf: allen voran ihr Anführer, der verschlagene General Zod.

Meine Meinung:
Tatsächlich habe ich diesen Film noch gar nicht bewertet – nach der Justice League wird das selbstverständlich nachgeholt. Vielleicht gar nicht mal so schlecht, diesen Film nach den darauffolgenden DC-Filme Revue passieren zu lassen.

Anders als z.B. Justice League oder Batman v Superman, hat dieser Film eine solide Story und ein gutes Fundament, um eine gute Geschichte zu erzählen. Die Zeitsprünge (danke Nolan!) passen hier genauso wie in Batman Begins (der Sprung hat natürlich einen Grund). Nolan und Goyer haben eine gute Vorlage geschaffen, und Zack Snyder hat diesen Stoff solide umgesetzt.

Der Prolog (auf Krypton) ist visuell schön in Szene gesetzt worden – General Zod hat hier (endlich) mehr Tiefe bekommen. Er ist zwar der Böse, hat aber seine Gründe dafür. Etwas, was in den nächsten DC-Filme geradezu untergegangen ist.

Sehr schön fand ich z.B. die Szene, wo der junge Clark als Kind im Klassenzimmer ist und von den Eindrücken seiner Umwelt gerade zu überwältigt wird. Aus Furcht und in Panik flüchtet er in eine Kammer und verbarrikadiert sich dort. Nur dank des beherzten Einsatzes seiner Mutter Martha „öffnet“ er sich wieder ihr und der Welt. Alleine diese Szene spricht für sich selbst: was helfen schon Superkräfte, wenn niemand für einen da ist?

Der Film stich auch stillistisch hervor, mal sinkt er sanft und regungslos im Meer, während er von Walgesängen geweckt wird, mal machen er und seine Verwandten aus Krypton eine Stadt kurz und klein. Und hier hat sich Herr Snyder ordentlich austoben können – selten habe ich einen Film gesehen, der so schonungslos eine Stadt verwüstet hat, wie dieser hier!

Und last but not least – der tolle Soundtrack von Hans Zimmer! Meiner Meinungs sogar eines seiner besten Werke, die hier perfekt harmonieren. Beim Höhepunkt habe ich regelrecht eine Gänsehaut bekommen!

Fazit:
Vermutlich erst wenn man die Nachzügler Batman v Superman, Suicide Squad, Wonder Woman und Justice League gesehen hat, weiß man erst, wie gut DIESER Film eigentlich ist! Tolle Neuinterpretation (hier mal kein Kryptonit – bzw. etwas anders als sonst dargestellt). Gute Story, schöne und beeindruckende Bilder und ein toller Soundtrack. Die paar Logiklücken seien diesem Film auch verziehen. Und eine Lois Lane, die mal nicht SO arrogant daher kommt.

Mein Rating:
9/10

https://de.wikipedia.org/wiki/Man_of_Steel_(Film)

http://www.imdb.com/title/tt0770828/

Justice League [Film]

Justice League film poster.jpg
Titel: Justice League
Regie: Zack Snyder (& Joss Whedon?)
Drehbuch: Chris Terrio & Joss Whedon

Produktionsland: USA
Dauer: 120 Minuten
Erscheinungsdatum: 2017
Altersfreigabe: FSK 12

Log-Line:
Bruce Wayne (Ben Affleck) alias Batman hat wieder Vertrauen in die Menschheit – auch dank Superman (Henry Cavill), der im Kampf gegen das Monster Doomsday wahre Selbstlosigkeit bewies und sich opferte. Als sich das mächtige außerweltliche Wesen Steppenwolf (Ciarán Hinds) mit einer Armee Paradämonen anschickt, die Erde zu überfallen, wendet sich Batman an Diana Prince (Gal Gadot), besser bekannt unter dem Namen Wonder Woman, die gegen Doomsday eindrucksvoll zeigte, was sie kann. Gemeinsam rekrutieren sie ein Team von Superhelden, bestehend aus den Metamenschen, auf die die beiden bereits aufmerksam geworden sind: Aquaman (Jason Momoa), Cyborg (Ray Fisher) und The Flash (Ezra Miller) verbünden sich mit Batman und Wonder Woman, aber der Angriff auf die Erde scheint dennoch nicht mehr zu verhindern sein…

Meine Meinung:
Da ich habe bereits zum Vorgänger Batman v Superman und Wonder Woman etwas geschrieben habe, ist es naheliegend, auch hier etwas zu hinterlassen.

Der Film fängt augenscheinlich da an, wo BvS aufgehört hat – mit dem Tod Supermans. Ein reuiger Batman aka Bruce Wayne aka Ben Affleck ahnt Böses und trommelt einige Superfreaks zusammen, um ein Bollwerk gegen diese bösen Mächte zu forcieren – mit kräftiger Hilfe von Wonder Woman. Also beschäftigt sich der erste (große) Teil des Filmes damit, die Neuen zu finden und deren Geschichten zu entdecken – wenn auch diese nur sehr, sehr oberflächig zum Vorschein kommen (dafür sind doch die ganzen Filme vorgesehen – die noch kommen werden! [*hust* $$$ *hust*]).

Der draufgängerische, Wodka trinkende Aquaman, der sich heroisch posend, mit stählender Brust, der stürmischen Flut trotzt.

Der unbeholfene, tollpatschige und um ein peinliches Wort nicht verlegene Flash, der sich sofort und ohne Widerstände Batman anschließt. Seine „Witze“ wirken gerade zu erzwungen, als ob er sie gar nicht erst aussprechen will, aber dazu gezwungen wird.

Der sich zuerst versteckende, dann offen agierende Cyborg – der dank des raschen Eingriffes von Dr. Miles Bennet Dyson … oh pardon, ich meine natürlich seines Vaters Dr. Silas Stone noch die Kurve gekriegt hat, aber dafür danach mit mehr kybernetischen Ersatzteilen ausgestattet wird als ein Terminator (hach, welch herrliche Analogie!).

So viel mal zu den Helden, ein absoluter Tiefpunkt stellt sich hier aber durch den Widersacher des neuen Teams dar – Steppenwolf [allein schon der dämliche Name!]. Die „Möchtegern-Personifizierung“ des „Hermann-Hesse-Albtraums“ ist hier komplett hirn- und bedeutungslos in Szene gesetzt worden, dass ich wahrlich nur den Kopf schütteln konnte. Bitte DC, hier gab es doch wesentlich bessere Alternativen als einen stumpfsinnigen Weltenzerstörer (z.B Trigon!).

Die kleine Geschichtsstunde davor, wie die Amazonen, Aquarianner und Menschen, sogar mit Hilfe der Götter (!) (Herr der Ringe lässt grüßen) schon einmal diesen Ultra-Herrscher paroli geboten haben, war ganz nett und erinnerte mich an den Wonder Woman Film. Jetzt versucht dieser „Wolf“ es schon wieder – warum das aber jetzt 5.000 Jahre gedauert hat, kann keiner wirklich erklären. Die Ausrede, weil Superman auf Erden wanderte greift höchstens für die letzten 10 Jahre, davor hatte er freie Bahn.

Wie auch immer, jetzt ist er hier, das Team hat sich zusammengeschlossen und der Kampf beginnt (aber erst als sowohl die Amazonen-Armee als auch die paar Aquarianer ihr Fett wegbekommen haben). Wichtig bei solchen Comic-Ensemble-Filmen ist die gerechte Kräfteverteilung, ansonsten entsteht eine deutliche Schieflage – und die war hier deutlich erkenn- und sichtbar. Batman war schon sehr bemitleidenswert und Aquaman hat hauptsächlich was auf die Schnauze bekommen. Der Flash hat zwar ständig gequängelt und seine peinlichen Sprüche runtergeklopft – hat aber zumindest mehr zu tun bekommen. Erstaunlicherweise hat Wonder Woman hier die beste Figur abgegeben (mal von einigen Momenten abgesehen, als man zu sehr auf „ihren“ Film hingedeutet hat mit der unterschwellig-superschwelligen Andeutung: „guck dir den Wonder Woman Film an, wenn du ihn noch nicht gesehen hast. Und wenn du ihn schon gesehen hast, dann guck ihn dir noch mal an!“) Der etwas bockige Cyborg konnte sich später (nach seinem Sinneswandel) auch besser entfalten.

Der Endfight fühlte sich so unreal an, beinahe wie eine Trainings-Simulation. Der Showdown mit Steppenwolf war ein Witz. Vor allem, als zu Schluss der „Joker“ des Teams hinzugekommen ist, war die Sache klar. Der Steppenwolf hatte NULL CHANCE gegen diesen – ein schöner Weltenzerstörer. Und dann war auch bald mal Schluss.

Eine letzte Szene über die Geburtsstunde der Liga der Gerechten und die Postcredit Szene über die Flucht Lex Luthors, mit anschließendem Treffen des Auftragkillers „Deathstroke“ (für den nächsten Batman-Film).

Fazit:
Ich habe mir nicht viel erwartet, doch selbst dass wurde noch unterboten. Nach dem tollen „Man Of Steel“ und den beiden guten bis netten Ablegern, die man schauen konnte – gab es hier einen merklichen Rückschritt. Wieder einmal wird ein Bösewicht als stumpfsinniger Allesvernichter deklariert. Ein Film, wo nichts im Gedächtnis haften bleibt (anders als z.B. das Ende von Dr. Strange – super!). Der Film war jetzt keine Katastrophe á la Batman made by Joel Schumacher in den 90ern, er war ganz passabel – aber den Kampf gegen Marvel wird DC definitiv verlieren, wenn es so weitermacht!

PS: Und was sollte das mit dem Handy-Video von Superman am Anfang?!

Mein Rating:
6/10

https://de.wikipedia.org/wiki/Justice_League_(Film)

http://www.imdb.com/title/tt0974015/