Bohemian Rhapsody [Film]

Bohemian Rhapsody poster.pngTitel: Bohemian Rhapsody
Regie: Bryan Singer, Dexter Fletcher
Drehbuch: Anthony McCarten, Peter Morgan

Produktionsland: UK
Dauer: 135 Minuten
Erscheinungsdatum: 2018
Altersfreigabe: FSK 6

Log-Line:
„Bohemian Rhapsody“ erzählt die Geschichte wie Freddie Mercury und seine Bandmitglieder Brian May, Roger Taylor und John Deacon Queen gründeten – eine der legendärsten Rockgruppen aller Zeiten. Der Film begleitet Queen, während sie Hit über Hit produzieren, die Musikcharts anführen und dabei ihre Musik immer weiter entwickeln. Durch so grundverschiedene Songs wie „Killer Queen”, „Bohemian Rhapsody”, „We Are The Champions” und „We Will Rock You” sowie unzählige weitere Songs gelang der Band ein beispielloser Erfolg, der Freddie zu einem der beliebtesten Entertainer weltweit machte. Doch hinter der Fassade von Erfolg kämpft Freddie mit seiner inneren Zerrissenheit. Der aus Sansibar stammende Parse sucht unablässig nach seinem Platz in der Welt, während er gleichzeitig versucht, sich in einer Gesellschaft, die in Stereotypen und Erwartungen gefangen ist, mit einer Sexualität zu arrangieren, die er selbst kaum definieren kann. Freddie wagt es, sich zu widersetzen, aber zahlt auch den Preis dafür…©cineplexx.at

Werk ohne Autor [Film]

Never Look Away (film).jpgTitel: Werk ohne Autor
Regie: Florian Henckel von Donnersmarck
Drehbuch: Florian Henckel von Donnersmarck

Produktionsland: Deutschland
Dauer: 188 Minuten
Erscheinungsdatum: 2018
Altersfreigabe: FSK 12

 

Log-Line:

Inspiriert von wahren Begebenheiten und vor dem Hintergrund eines gespaltenen Deutschlands, das sich nach dem Weltkrieg wieder finden muss, erzählt „Werk ohne Autor“ über drei Epochen deutscher Geschichte von den dramatischen Lebenslinien des Künstlers Kurt, seiner leidenschaftlichen Liebe zu Elisabeth und dem folgenschweren Verhältnis zu seinem undurchsichtigen Schwiegervater Professor Seeband, dessen wahre Schuld an den verhängnisvollen Ereignissen in Kurts Leben letztlich in seiner Kunst und seinen Bildern ans Licht kommt.

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To All the Boys I’ve Loved Before [Film]

Love, Simon (2018)
Titel: To All the Boys I’ve Loved Before
Regie: Susan Johnson
Drehbuch: Sofia Alvarez
Romanvorlage: Jenny Han

Produktionsland: USA
Dauer: 99 Minuten
Erscheinungsdatum: 2018
Altersfreigabe: FSK 0

Log-Line:
In der Liebe hat es für Lara Jean Covey (Lana Condor) bislang einfach nicht funktioniert und so war sie stets gezwungen, die Jungs ihrer Begierde eher aus der Ferne anzuschmachten. In insgesamt fünf junge Männer hatte sie sich mal verguckt, denen sie jeweils intime Liebesbriefe gewidmet hat – und die eigentlich nur für ihre eigenen Augen bestimmt waren. Eines Tages jedoch gerät alles außer Kontrolle, als eben genau diese Briefe an ihre eigentlichen Adressaten geschickt werden. Wer war das? Und warum? Lara hat aber schnell ganz andere Sorgen, denn nacheinander kommen die Burschen auf sie wieder zu. Das Chaos ist perfekt!©filmstarts.de

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Cobra Kai [Serie]

Xolo Maridueña in Cobra Kai (2018)

Titel: Cobra Kai
Idee: Josh Heald, Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg
Vorlage:
Robert Mark Kamen (Karate Kid)
Produktionsland: USA
Staffeln:  1+
Jahr(e): 2018+

„Strike first, strike hard, no mercy!“

Das Leitmotiv, das 1984 Daniel LaRusso das Fürchten gelehrt hat. Wer kennt „Karate Kid“ nicht? Auch ich habe ihn als Kind oft und gerne gesehen – ein Klassiker! Und damals war es selbstverständlich, dass LaRusso der Gute, der Sympathieträger war, mit dem man einfach mitfiebern muss … und der „Schläger“ Johnny Lawrence der Böse, der „Antichrist“, den man einfach zu gerne eine reinhauen wollte. So war es damals bei Karate Kid und so war es im Film beinahe immer. Gut gegen Böse. Schwaz gegen Weiß.

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Love, Simon [Film]

Love, Simon (2018)
Titel: Love, Simon
Regie: Greg Berlanti
Drehbuch: Elizabeth Berger, Isaac Aptaker

Produktionsland: USA
Dauer: 110 Minuten
Erscheinungsdatum: 2018
Altersfreigabe: FSK 0

Log-Line:
Simon Spier (Nick Robinson) ist 17 und hat ein großes Geheimnis: Er ist schwul. Schon seit längerem wartet er auf den richtigen Zeitpunkt, seinen Freunden, darunter Leah (Katherine Langford), Abby (Alexandra Shipp) und Nick (Jorge Lendeborg Jr.), und seinen Eltern Emily (Jennifer Garner) und Jack (Josh Duhamel) davon zu erzählen. Dann verliebt er sich in einen Schulkameraden, der online und anonym von seiner Homosexualität berichtet. Simon nimmt über das Internet Kontakt zu dem nur als Blue bekannten Mitschüler auf. Doch Simons E-Mails werden durch einen unglücklichen Zufall von seinem Mitschüler Martin (Logan Miller) entdeckt, der ihn damit erpresst: Er droht, Simon gegen dessen Willen zu outen, wenn dieser ihm nicht hilft, Abby zu beeindrucken und zu seiner Freundin zu machen. Die wiederum steht eigentlich auf Nick…©filmstarts.de

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The Shape Of Water [Film]

The Shape of Water (film).png
Titel: The Shape Of Water
Regie: Guillermo del Toro
Drehbuch: Guillermo del Toro, Vanessa Taylor

Produktionsland: USA
Dauer: 123 Minuten
Erscheinungsdatum: 2017
Altersfreigabe: FSK 16

Log-Line:

Die stumme Elisa (Sally Hawkins) ist während des Kalten Krieges in einem Hochsicherheitslabor der amerikanischen Regierung angestellt, wo sie einsam und isoliert ihrer Arbeit nachgeht. Doch als sie und ihre Kollegin und Freundin Zelda (Octavia Spencer) ein streng geheimes Experiment entdecken, ändert sich Elisas Leben für immer. Sie freundet sich mit dem mysteriösen Fischwesen (Doug Jones) an, das dort in einem Tank gefangen gehalten wird. Ihre Gefühle für die Kreatur werden immer intensiver und zusammen mit ihrem Nachbarn Giles (Richard Jenkins) fasst sie schließlich den Entschluss, den Amphibienmann aus den Händen der Regierung zu befreien. Aber das Paar wird gnadenlos vom Militär und dem Laborleiter Strickland (Michael Shannon) gejagt, die das außergewöhnliche Geschöpf und seine heilenden Kräfte bei einem Kriegsausbruch gegen die Sovjets einsetzen wollen…

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Die Dunkelste Stunde [Film]

Bildergebnis für die dunkelste stunde
Titel: Die Dunkelste Stunde
Regie: Joe Wright
Drehbuch: Anthony McCarten

Produktionsland: USA
Dauer: 126 Minuten
Erscheinungsdatum: 2017
Altersfreigabe: FSK 6

Log-Line:

Als die Luftschlacht um England entbrennt und die deutsche Invasion droht, wenden sich das überrumpelte britische Volk, der skeptische König und sogar seine eigene Partei von Churchill ab. Wie soll es ihm in dieser prekären Situation seiner Karriere gelingen, das Land zu einen und den Lauf der Weltgeschichte zu ändern?

Meine Meinung:
Und weiter gehts mit unserer Oscar-Spezial-Runde!

Bildergebnis für oscars

„Now this is not the end. It is not even the beginning of the end. But it is, perhaps, the end of the beginning.“- Winston Churchill

Für mich als kleiner Geschichts-Nerd war dieser Film natürlich ein Pflichttermin, vor allem, wenn er eine Nominierung für den besten Film erhält und Gary Oldman die Hauptrolle spielt. Tatsächlich habe ich ihn bei den ersten Film-Teaser nicht erkannt! Die Verwandlung ist ihm definitiv geglückt!

Hier wird bewust die Legende Churchill (zum Teil stark) vermenschlicht. Ein Mann mit Fehl und Tadel. Ein Politiker mit wildem Temperament, der mal einen Mitarbeiter anbrüllt, nur um kurze Zeit später sich für sein Benehmen reuig zu entschuldigen. Seine Stütze wird hier von seiner Frau (die wiederum wird verkörpert von Kristin Scott Thomas) würdevoll in Szene gesetzt. Churchill der Mensch – war hier wohl das Kredo.

So nett das auch gemeint war, so zäh durchzog sich diese Geschichte im Laufe der Handlung. Im gesamten Film hat Churchill hier nichts wirklich bedeutendes hervorgebracht, mal von einer flammenden Rede abgesehen – wobei ich auch hier ein paar rhetorische (und vielleicht auch literarische) Leckerbissen vermisst habe. Auch wenn der Film nur im 1. Monat nach der Ernennung des neuen Premiers (und von daher viele seiner Aktionen und Reden hier nicht dargestellt wurden / konnten), habe ich mir hier mehr emotionalen Zwiespalt erwartet.

Der Sinneswandel des Königs am Ende blieb in meinen Augen recht schleierhaft (zumal sich die beiden – anders als man es vielleicht bei „The King’s Speech“ gesehen hat –  nicht gut „riechen“ konnten). Die Zerissenheit Churchills wird hier zwar gezeigt, doch konnte ich im Nachhinein dies nur mit einem leichten Achselzucken erwidern.

Gary Oldman hat hier einen guten Churchill gespielt – das Skript aber keine überzeugende Geschichte erschaffen. Auch die Regie von Joe Wright („Wer ist Hanna?“) konnte nur hier und da einige Akzente setzen.

Fazit:
Ein nettes, geschichtliches Portrait eines Mannes, der von Anfang an den Nazis den Kampf angesagt hatte (einer von ganz wenigen, der das auch offen verkündet hat). Ein Mann mit einer begabten Zunge. Viele seiner Zitate haben es in die Geschichtsbücher geschafft. Das Zitat am Anfang meines Berichtes z.B. hielt er in seiner Rede, als die britische Afrika-Division den als unaufhaltbar geltenden Vorstoß Rommels in Afrika paroli bieten konnte und ihn sogar zum Rückzug gezwungen hat. Da verwundert es nicht, dass dieser Mann 1953 den Literaturnobelpreis bekommen hat.

Auch wenn der Film mich nicht vollends überzeugt hat, wünsche ich Gary Oldman für die Oscars alles Gute und hoffe, dass er dieses Mal den Goldjungen mit Nachhause nehmen darf! Wenn jemand für eine Rolle beinahe 400 Zigarren (an)geraucht hat und sich nach dem Dreh sogar medizinisch behandeln lassen musste, dürfte das auch nicht zu viel verlangt sein!

Mein Rating:
6/10

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_dunkelste_Stunde

http://www.imdb.com/title/tt4555426/