Monatsrückblick September 2017

September

Keine Ahnung wohin das Jahr so schnell verschwindet, unter der Zeit, da fühlt es sich oft so an, als würde es sekundenkauend in der Ecke sitzen und doch, wenn ich jetzt zurückblicke, ist es fast so, als hätte es den Zeitkaugummi in einen Zug hinuntergeschluckt.
Oktober also. Ein kurzer Blick zurück auf den September, der, wie soll ich sagen, von den Bücher eher so mau war.

Angefangen hat der Monat mit „Und es schmilzt“ von Lize Spit (nicht am Foto, weil schon verschenkt). Was soll ich sagen? Ich fand die Beschreibung nicht sonderlich toll, aber da auf allen sozialen Kanälen damals scheinbar nur dieses eine Buch gelesen wurde und Worte, wie: erschütternd, nichts für Zartbesaitete, erbarmungslos, sprachgewaltig, harte Kost, ergreifend usw. ausgesprochen wurden, dachte ich mir, oha…..klingt nach dir, liest du jetzt lieber doch mal und was soll ich sagen – nein, einfach nur nein.
Ich verstehe die Faszination, die die Geschichte auslöst, aber für mich war es einfach nur eine zähe Angelegenheit, es hat mich nicht berührt, auch wenn es Stellen gab, wo es sicherlich Gänsehaut geben müsste, war bei mir nix.

Und weil ich nach dem Buch ein wenig deprimiert war, weil es eben nicht so großartig war, wie erhofft, hab ich einfach Neon: Unnützes Wissen 2 von Bernhard geliehen, weil man die zwischendurch immer lesen kann und Bernhard parallel den neuen sechsten Teil gelesen hat.

Als nächstes gab es „The Wednesday Wars“, damit auch die englischen Bücher abgedeckt wurden. Tja, war okay. Relativ leicht zu lesen, allerdings nicht sonderlich spannend, lustig oder ähnliche, eben einfach nur okay.

Im September habe ich dann „Simple“ auf einen Flohmarkt erbeutet – mein Traumabuch. Fertig mit meiner Bürolehre, habe ich danach circa ein Jahr in einer Buchhandlung gearbeitet. Im ersten Monat kam ein Lehrer zu mir, wollte 25 Stück „Simple“ für seine Klasse. Ich voll motiviert, einfache Bestellung, kann nichts schief gehen ….. doch, statt der deutschen Ausgabe, habe ich nämlich 25 mal die französische bestellt. Chefin war stinkig, Lehrer auch nicht sehr erfreut und ich zweifelte an meiner Kompetenz.
Vielleicht deshalb, habe ich lange einen Bogen um das Buch gemacht – zu unrecht wie ich jetzt weiß. Es ist ein wunderbares Buch, voller Herz und Humor.

Weiter ging es mit „Ich wollte nur, dass du noch weißt …“ was mal ein totaler Reinfall war, was man in der Rezension nachlesen kann, wenn man mag, wenn nicht, dann nur soviel – langweilig, gefühlsleer und Papierverschwendung.

Und den Monat beendet habe ich mit „Ich, Eleanor Oliphant“ und ich wollte dieses Buch so unbedingt lieben, weil es von Nana kam und obwohl ich die ersten 100 Seiten schon ziemlich komisch fand, hab ich weitergelesen, eben weil ich die Geschichte lieben wollte und es wurde irgendwie ein wahrer Kampf. Eleanor hat ihre Eigenheiten, die sich durch ihre Kindheit entwickelt haben – aber es wollte zwischen ihr und mir einfach nicht funken. Die Geschichte kann man schon lesen, aber ich denke, es wäre auch kein großer Verlust, sie nicht gelesen zu haben und wenn nicht Nana gewesen wäre, hätte ich das Buch vermutlich auch abgebrochen. Es hat einfach nicht gepasst.

So war der Monat bis auf „Simple“ eher nicht so berauschend und während viel von euch kommende Woche auf der Buchmesse unterwegs sein werden, versuche ich, irgendwo meine Lesefreude wiederzuentdecken.

Ich wollte nur, dass du noch weißt …

Ich wollte nur, dass du noch weißt ...
Titel: Ich wollte nur, dass du noch weißt …
Originaltitel Dear My Blank: Secret Letters Never Sent
Autor: Emily Trunko
Genre: Jugendbuch ab 14 Jahren
Verlag: Loewe Verlag
Format: Hardcover, 192 Seiten
ISBN: 978-3-7855-8608-2


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Eigentlich wollte ich mir in der Buchhandlung „Deine letzte Nachricht. Für immer.“ von der Autorin holen, leider war es nicht vorrätig und so dachte ich mir, warum nicht mit dem ersten starten.
Interessant klingt der Untertitel schon „Nie verschickte Briefe“ – ich erwartete Geheimnisse, Alltäglichkeiten, aber vor allem große Gefühle.

Gestartet hat die 16-jährige Emily ihren Tumblr-Blog „Dear My Blank“ mit dem Gedanken, anonyme Nachrichten zu veröffnen, weil wir haben sie doch alle, diese Worte im Kopf, vor denen wir in den Realität Angst haben, sie auszusprechen und doch
brauchen wir einen Weg, sie aus unserem Kopf zubekommen.
Emily ist allerdings nicht die Einzige mit diesem Problem, so hat der Blog bereits 35.000 Leser und viele Briefe, Nachrichten und E-Mails, die Emily für andere anonym veröffentlicht.

Klingt eigentlich ziemlich fantastisch oder? Ist es auch.

Vermutlich sollte ich hier meine Rezension beenden, weil jetzt kann es nur bergab gehen und es geht steil hinunter. Die Idee ist super, auch Emilys zweites Projekt „The Last Message Received“ ist eine wunderbare Möglichkeit, seine Gedanken zu teilen, aber…..ganz ehrlich, ich verstehe nicht, warum es hierfür Bücher braucht.

In den abgedruckten Briefen fehlte mir ganz oft die Emotion, vielleicht aber auch, weil man nahezu kein Hintergrundwissen hat, warum der Brief überhaupt verfasst wurde. Es war für mich aus den Zusammenhang gerissen und überwiegend leere Worte auf Papier. Sollte es geheimnisvoll sein? Keine Ahnung.

Ich hab mich hingesetzt und das Buch an einem Stück gelesen, vielleicht war es ein Fehler, aber sollte man jeden Tag nur einen Brief lesen und wie hätte es dadurch mehr Gefühle geben sollen?

Die Aufmachung des Buches ist wirklich gelungen, da kann man nicht meckern, aber letztlich bleibt es für mich völlig unnötig. Es gibt die Tumblr-Blogs, wieso muss man jetzt eine Auswahl an Briefe treffen und sie zwischen Buchdeckel drücken? Warum muss man überhaupt eine Auswahl treffen?

Verständlich ist, dass die Blogs auf Englisch sind, weshalb man mit einem Buch in deutscher Sprache sicherlich was Gutes wollte, aber ehrlich, es funktioniert für mich einfach überhaupt nicht. Für mich ist „Ich wollte nur, dass du noch weißt …“ die Enttäuschung des Jahres 2017.

Englisch Challenge – Zwischenstand

Tatsächlich, für mich selbst überraschend, halte ich an meinem Englischleseplan fest – es ist absolut wunderbar, ich bin so froh, diese Entscheidung getroffen zu haben! …. So sehen Lügen aus. Ehrlich gesagt ist es manchmal wunderbar, oft aber einfach nur sehr sehr frustrierend.

Jugendbücher wollte ich lesen, ganz ganz viel – erster Fehler, hingefallen, Knie aufgeschlagen. Es gibt sie, die Geschichten, die relativ leicht verständlich sind – zum Beispiel „I Swear„, dann gibt es aber noch Bücher wie „The Pause“ wo ich auf den ersten 10 Seiten vielleicht ein Wort verstanden habe, es schließlich genervt ins Regal zurückgestellt habe.

Zwischenzeitlich habe ich auf Social Media Seiten vermutlich allen Menschen das Ohr abgekaut, welche Bücher sie empfehlen könnten, die leicht und verständlich sind, nur um immer wieder auf das Ergebnis zu stoßen, das Verständlichkeit ein sehr dehnbarer Begriff ist – nochmal hingefallen, anderes Knie aufgeschlagen.

Die Leiter ein wenig hinuntergeklettert, damit der Fall nicht so hoch ist. Middle Grade – sprich Kinderbücher, ins Visier genommen, hier gibt es sie, durchaus, die richtig spannenden Geschichten, die sich mit ernsten Themen beschäftigen. Hier war ich gut aufgehoben, leicht verständlich, wenige Worte zum Nachschlagen, perfekt also …. Nein.

Ich denke, die Kinderbücher haben mich nämlich von der Leiter, in eine tiefe Lesenflautengrube geschubst. Ab und an eine solche Geschichte zu lesen, passt schon irgendwie, aber auf die Dauer machen sie sehr sehr müde. Es sind nun mal Bücher für Kinder …

Jetzt habe ich beschlossen mir doch den Tipp zu Herzen zu nehmen, den viele geben: Bücher zu lesen, die man schon kennt.
Spontan habe ich mich für folgende Bücher entschieden:

Englisch

Die Welt wär besser ohne dich“ (engl. „Backlash“) von Sarah Darer Littman
Ich werde immer da sein, wo du auch bist“ (engl. „Hold still“) von Nina LaCour
By the time you read this, I’ll be dead“ (engl. gleicher Titel) von Julia Anne Peters
Tote Mädchen lügen nicht“ (engl. „13 Reasons why“) von Jay Asher

Wie man erkennt, gibt es zu allen eine Rezension, in welcher Art auch immer, was nun bedeutet, dass ich nicht wirklich weiß, wie es mit den Rezensionen vorläufig aussehen wird.  Ich hab natürlich noch eine riesige Liste an deutschen Büchern, die auch abgearbeitet werden mag, aber es ist ja so, dass ich meistens nur Rezensionen schreibe, wenn ich unbedingt was dazu sagen will, weshalb, wenn ich für die deutschen Geschichten nicht so viele Worte finde, wird es ein wenig ruhiger, falls die Worte doch weiter sprießen, vergesst einfach den letzten Absatz.

54 Minuten: Jeder hat Angst vor dem Jungen mit der Waffe

54 Minuten: Jeder hat Angst vor dem Jungen mit der Waffe
Titel:54 Minuten: Jeder hat Angst vor dem Jungen mit der Waffe
Originaltitel This Is Where It Ends
Autor: Marieke Nijkamp
Genre: Jugendbuch ab 14 Jahren
Verlag: S.Fischer Verlag
Format: Broschiert, 336 Seiten
ISBN:978-3841440167

 

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54 Minuten, die alles zerstören

Es passiert nicht viel im verschlafenen Opportunity, Alabama. Wie immer hält die Direktorin in der Aula der Highschool ihre Begrüßungsrede zum neuen Schulhalbjahr. Es ist dieselbe Ansprache wie in jedem Schulhalbjahr. Währenddessen sind zwei Schüler in das Büro der Schulleitung geschlichen, um Akten zu lesen. Draußen auf dem Sportgelände trainieren fünf Schüler und ihr Coach auf der Laufbahn für die neue Leichtathletiksaison. Wie immer ist die Rede der Dirketorin exakt um zehn Uhr zu Ende. Aber heute ist alles anders.

Als Schüler und Lehrer die Aula verlassen wollen, kann man die Türen nicht mehr öffnen. Einer beginnt zu schießen.
Tyler greift seine Schule an und macht alle fertig, die ihm unrecht getan haben.
Aus der Sicht von vier Jugendlichen entfaltet sich der Amoklauf, bis die letzte Kugel verschossen ist. ©S.Fischer Verlag

Wieder einmal ein Buch, was mir auf Englisch aufgefallen ist und als der Verlag dann Rezensionsexemplare in die Welt geschickt hat, hab auch ich nachgefragt und ein Exemplar erhalten.

Die Meinungen zu dem Buch sind extrem durchwachsen und bevor ich jetzt die Statistik versuche peinlich zu beschreiben, klau ich sie lieber gleich von goodreads:

54 Minuten

Und weil ich prinzipiell ein Mensch bin, der bei solchen Statistiken erst einmal alle negativen Rezensionen liest, damit ich weiß …. naja, damit ich nichts wirklich weiß, aber einfach meinen Tick treu bleibe und es letztlich doch sowieso selbst lese.

Die Geschichte wird aus vier unterschiedlichen Perspektiven erzählt – Tomás, Autumn, Claire und Sylvia . Man ist innerhalb der Aula und außerhalb, zudem sind alle Personen auch untereinander irgendwie verbunden: Autumn ist die Schwester des Amokläufers, Sylvia ist die beste Freundin von Autumn, Tomas ist der Zwillingsbruder von Sylvia und Clair, die Exfreundin des Täters.
Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht, wenn man mal erst dahinterkommt und zudem wird es durch Wiederholungen auch immer wieder ins Gedächtnis gerufen.

So, hier komm ich vielleicht zu meinen ersten Kritikpunkt – die Personen sind alle klar in gut und böse unterteilt. Der Amokläufer Tyler ist natürlich böse, aber warum, dass wird das ganze Buch über nie erwähnt. Er ist extrem eindimensional und leer.
Alle anderen Personen sind gut, einfach mit ihren Worten und Taten. Dazu braucht es natürlich keine Erklärung, aber es erfüllt halt auch ein ziemliches Klischee. Die Trennung von „Gut und Böse“ lässt sich meiner Meinung nach in der Realität nicht so gut setzen, besonders, wenn man nicht genau weiß, warum das Böse böse ist.

Mehr Kritik habe ich allerdings nicht, wobei ich sehr gut verstehen kann, dass es einigen Lesern die Geschichte madig macht, wo sie doch ein wenig den Klischee unterliegt und wichtige Fragen einfach nicht beantwortet, für mich war es allerdings eine gute Geschichte, die ein wichtiges Thema in den Fokus rückt.

Mich hatte doch eine gewisse Spannung gepackt, weil die Geschichte zwar gleich einmal mit der Tat beginnt und man auch alle Personen kennt, ohne viel raten zu müssen, wer gut oder böse ist, aber trotzdem den Ablauf, die Gedanken, die sich entwickeln, präsentiert bekommt. Einzig was es gebraucht hätte, wäre, dass auch Tyler eine Perspektive bekommt, dann hätte man vielleicht sich mehr ein Bild des Ganzen machen können, so bleibt es doch so, dass man das Gefühl hat, einen wichtigen Teil verpasst zu haben.

Die Personen, mal abgesehen von Tyler, fand ich auch relativ sympatisch – okay, an manchen Stellen waren sie schon superheldenmäßig gut, was sie ein kleines bisschen unrealistisch gemacht hat, aber vom Charakter her waren es auf jeden Fall Menschen, die mich angesprochen haben.

Ich schließe mich wohl der Fraktion an, die 4 Sterne verteilt, wobei ich alle Nuancen an Rezensionen berechtigt finde, weil alle ein kleines Körnchen Wahrheit beinhalten, hier handelt es wirklich um eine Geschichte, die man mag oder eben nicht, da hilft es auch nicht, sich Statistiken anzusehen – da hilft nur: selber lesen!

Keine Angst vor Stinktieren

Keine Angst vor Stinktieren
Titel: Keine Angst vor Stinktieren
Originaltitel A Boy Called Bat
Autor: Elana K. Arnold
Genre: Kinderbuch ab 8 Jahren
Verlag: Carlsen Verlag
Format: Hardcover, 144 Seiten
ISBN:978-3551556813


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Bat liebt Tiere über alles. Darum ist er auch so begeistert, als seine Mutter ein Tierbaby mit nach Hause bringt. Allerdings handelt es sich bei dem Kleinen nicht um einen Welpen oder ein Kätzchen – es ist ein Stinktier!

Trotzdem schließt Bat den neuen Mitbewohner sofort ins Herz. Und er denkt sich einen Plan aus, damit sein schwarz-weißer Freund bei ihm bleiben darf: Wenn ein echter Stinktierexperte erklären würde, dass Bats Zuhause der beste Platz für den Kleinen ist, dann kann seine Mutter nicht Nein sagen. Oder? ©Carlsen Verlag

Aufmerksam bin ich auf die englische Version „A Boy Called Bat“ geworden und hätte sie mir auch fast bestellt, weil das Buch erst im Januar erschienen ist und ich noch nicht mit einer Übersetzung gerechnet hatte – aber dann kam der Carlsen Verlag, der mir auf Anfrage sogar ein Rezensionsexemplar zukommen hat lassen. Danke!

Lesen wollte ich die Geschichte vordergründig, weil ich irgendwo (vermutlich auf goodreads) gelesen habe, dass Bat Autismus haben sollte und das Stinktier ihm ein wenig aus seiner Isolation hilft und dann natürlich, weil es um ein Stinktier geht, was man jetzt auch nicht so oft als Haustier hat.

Erster Punkt wurde ganz gut umgesetzt, wobei nie erwähnt wird, dass Bat Autismus hat und es letztlich nur eine Vermutung bleibt, aber klar, in einem Kinderbuch mit psychologischen Aspekten umsichzuhauen kommt jetzt auch eher schlecht. Man sollte die Geschichte aber auch nicht darauf reduzieren, wenn man das Buch für sein eigenes Kind aussucht.
Ich denke, die Geschichte kann auch für Kinder sehr schön sein, denen es schwer fällt Freundschaften zu schließen, auch ohne Autismus ist das manchmal eine ziemliche Herausforderung und über Tiere geht es einfach ein wenig leichter.

Zweiter Punkt – das Stinktier. Ja, es ist in der Geschichte vorhanden, aber für mich eher nur am Rande. Hier muss ich sagen, war vermutlich meine Vorstellung eine andere. Zu Beginn dachte ich, es würde um die Beziehung zwischen Bat und den Tierchen gehen, was es auch, wie gesagt, am Rande tut, mehr geht es allerdings darum, wie ein Kind beginnt Verantwortung zu übernehmen und Hindernisse zu überwinden.

Das Cover ließ mich vermuten, es wäre eine lustige Geschichte, voller Abenteuer – nein, ist aber kein Beinbruch. Manchmal mag man zwar ein wenig schmunzeln, aber ich denke wirklich, hier ist man besser aufgehoben, wenn man seinen Kinder etwas über Verantwortung und auch Wildtiere beibringen möchte, mit den kleinen Humoraspekt, der die Geschichte auflockert und für Kinder absolut geeignet ist.

Monatsrückblick August 2017

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Im Juli wollte ich nur lesen, lesen und nochmal lesen.
Anfang August hat die Laune noch gehalten, bis sie sich dann doch anfing zu verstecken und mich momentan an den Punkt bringt, gerne was lesen zu wollen, aber irgendwie nicht zu wissen was …

Mit den ersten beiden deutschen Bücher  „Alles, was ich sehe“ und „Hochgradig unlogisches Verhalten“ hat der August mit wahren Highlights begonnen, deswegen ist es auch leicht von der Hand gegangen, Rezensionen dazu zu schreiben.

Und dann, dann waren da „Wish“ von Barbara O’Connor und „Eleven“ von Tom Rogers – meine englische Ausbeute und mein Problem, was aber nicht an den Geschichten lag, sondern an mir, aber dazu wird es einen eigenen Beitrag geben, weil ich sowieso etwas zu meiner Englisch Challenge schreiben wollte.

Habt ihr zufällig mitbekommen, als „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky erschienen ist? Also ich schon, weil es nahezu alle meine Timelines gesprengt hat und obwohl ich die Geschichte nicht sonderlich interessant fand, letztlich doch dazu gegriffen habe, weil dieses Buch ja einen richtigen Begeisterssturm ausgelöst hat.
Ähm……nein, nicht für mich. Guter Schreibstil, gute Geschichte – aber halt nur gut, nicht schlecht, aber auch nicht der absolute Wahnsinn, einfach nur gut.

Sharon Baker ging es da ähnlich, aber weil wir vielleicht einfach Banausen sind (sorry Sharon) hier ein paar Rezensionen die voller Lob sind:
Die Buchbloggerin, aufgeblättert, Buzzaldrin und collectionofbookmarks

„Keine Angst vor Stinktieren“ von Elana K. Arnold hab ich als Rezensionsexemplar angefragt, es ist jetzt am 31.08.2017 erschienen und ich sollte jetzt endlich die Rezension schreiben, anstatt eines Monatsrückblicks, aber weil meine Motivation gerade unauffindbar ist, schreib ich einfach irgendwas, um mir selbst vorzumachen, ich würde da produktive Blogarbeit betreiben – also ähm …. wo waren wir? Ja genau: Rezension folgt!

Das letzte Buch im August war „Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl“ von Lauren Graham und an dieser Stelle danke an Ina’s Little Bakery, weil ohne sie hätte ich es verpasst.
Als es im Dezember 2016 auf Englisch erschienen ist, war ich ziemlich mies gelaunt, weil wollte ich lesen, war aber noch zu schwierig.
Ina hat dann im August ein Foto gepostet, eben mit dem Buch drauf, ich noch miesere Laune bekommen (ja ich hatte von Dezember bis August miese Laune!), dacht ist die Originalausgabe, war sie aber nicht, tatsächlich haben beide Ausgaben nur das gleiche Cover und niemand hat Werbung für die deutsche Ausgabe gemacht!!!
Klasse Buch, dass zwar nicht nur mit den Gilmore Girls zu tun hat und mehr eine Biografie ist, aber eindeutig eine große Portion Humor besitzt. Ich würde gerne eine Rezension dazu schreiben, aber ihr wisst ja, meine Motivation ist momentan abgängig.

Ich versuch jetzt „Und es schmilzt“ von Lize Spit zu lesen … aber eigentlich habe ich darauf auch nicht so wirklich Lust……

 

Lobilat zieht in die Welt

Heute gibt es mal etwas außerhalb der Bücherwelt, aber dann doch wieder eine Geschichte, die in Worte gehüllt ist.

Wie man an meinen Header unschwer erkennt, finde ich Stofftiere ziemlich genial, somit ist es für mich auch logisch, auf Facebook/Instagram Theo dem Lesebär zu folgen. Soweit so unspektakulär.

Anfang August hat dann Theo seinen Freund Lobilat vorgestellt – er ist sogar im stolzen Besitz einer eigenen Homepage und nachdem ich diese erst einmal entdeckt habe, muss euch einfach von ihm und seiner Mission erzählen.

Aber wer ist Lobilat jetzt eigentlich? Nun, zuerst mal einfach nur ein kleines 5-jähriges Hündchen.

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Schaut ziemlich unauffällig aus oder? Nun, es sind ja meistens die Unscheinbaren, die einen überraschen!

Lobilat ist ein Stoffhündchen und wie es für Stofftiere gehört, zählt es zu seinen Aufgaben, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Er tröstet, kuschelt und ist gerne bei seiner Besitzerin, seinen ganz eigenen Menschen.

Da hatte er einen Idee … zuerst hat er sie Miss Stanhope, seiner Besitzerin, erzählt. Auf sie war verlassen, das wusste er und so haben sie seine ganze Verwandtschaft durchtelefoniert – bis zum weit entfernten Großgroßgroßcousin und alle wollten sie mitmachen. Als sie dann zusammentrafen, haben sie erst einmal ein Familiefoto nachgeholt:

Und was war jetzt Lobilats Idee? Nun, dass war ehrlich gesagt eher Miss Stanhopes Idee, aber in einer Mensch- und Stofftierbeziehung teilt man ja bekanntlich alles.

Sie hat lange Zeit im Libanon und Syrien gelebt, denkt viel über die Situation der Menschen dort nach, auch über die Flüchtlingskinder, die vielleicht nicht einmal wie sie ein Kuscheltier zum Festhalten haben.
Im April 2015 wollte sie dann wieder einmal in den Libanon fliegen, mit all ihren Gedanken im Kopf, fiel das Packen schwer, aber dann war die Idee da … syrischen Flüchtlingskindern Kuscheltiere mitzunehmen.

Ob sich die Kinder gefreut haben, einen Stoffkumpel zu bekommen? Manchmal sollte man lieber Bilder sprechen lassen:

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Jetzt ist es so, dass Lobilats Verwandte es wieder ihren eigenen Familien erzählt haben und die dann auch wieder weiter, so dass noch ganz viele auf die Reise zu ihrem besonderen Menschen wollen und da braucht es jetzt unsere Hilfe.

Ihr könnt einen von Lobilats Verwandten unterstützen, dafür müsst ihr €15,- spenden, dürft euren Hündchen auch einen Namen geben und dann, dann schenkt ihr schon Fluffyfreunschaft. Klingt einfach – ist es auch.
Für ganz genaue Informationen guckt hier!

Lobilat kümmert sich höchstpersönlich um eure Nachrichten (Instagram, Facecbook und Pinterest) und Spenden:

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PS: Und Bücher hat Lobilat auch noch, ich muss erst eins lesen, aber kauft es trotzdem – man kann nie genug Bücher haben!
Und danke an Dinah, die mir erlaubt hat, ihre Bilder zu verwenden.